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      14. September 2018, Lechwerke AG

      Ladenetz für Elektroautos im Lechfeld deutlich ausgebaut

      Lechwerke nehmen vier öffentliche Ladestationen in Betrieb – Förderung über das „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“

       

      Das Angebot an Lademöglichkeiten für Elektroautos im Lechfeld wurde deutlich ausgebaut. Vier neue öffentliche Stromtankstellen haben die Lechwerke (LEW) gemeinsam mit den Gemeinden Graben, Klosterlechfeld und Untermeitingen diese Woche in Betrieb genommen. Die Ladestationen werden über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

      (v.l.): Andreas Scharf, Erster Bürgermeister der Gemeinde Graben, Sonja Storch, Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Untermeitingen, Rudolf Schneider, Erster Bürgermeister der Gemeinde Klosterlechfeld, und die LEW-Kommunalbetreuer Wolfgang Blaß und Karin Frank nehmen die Ladestation in Lagerlechfeld in Betrieb, eine von vier neuen Ladestationen im Lechfeld.
      (v.l.): Andreas Scharf, Erster Bürgermeister der Gemeinde Graben, Sonja Storch, Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Untermeitingen, Rudolf Schneider, Erster Bürgermeister der Gemeinde Klosterlechfeld, und die LEW-Kommunalbetreuer Wolfgang Blaß und Karin Frank nehmen die Ladestation in Lagerlechfeld in Betrieb, eine von vier neuen Ladestationen im Lechfeld. (Quelle: LEW / Julian Leitenstorfer)

      In Graben stehen gleich zwei neue Ladestationen, eine in der Lechfelder Straße 25 bei der Sporthalle und eine im Ortsteil Lagerlechfeld in der Bahnhofstraße 30, sehr zentral und ebenfalls in der Nähe von Geschäften und Einrichtungen, die zum längeren Verweilen einladen. Die Ladesäule in Klosterlechfeld befindet sich im Gewerbegebiet „Am Wäldle“, unmittelbar an der Zufahrt zur B 17. In der Nähe befinden sich auch eine Freizeitanlage, ein Lebensmitteldiscounter und ein Wertstoffhof. Die Ladestation in Untermeitingen steht in der Lechfelder Straße 57. Dort befinden sich mehrere Geschäfte, eine Schule und in Kürze auch ein Ärztezentrum in der Umgebung.

       

      Startschuss für weitere E-Mobility-Pläne

      „Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Zukunftsthema. Es ist wichtig, dass die Gemeinden eine Vorreiterrolle übernehmen. Die Inbetriebnahme der vier Ladesäulen im Lechfeld ist quasi auch der gemeinsame Startschuss für weitere E-Mobility-Pläne“, sind sich die drei Bürgermeister der Lechfeld-Gemeinden einig. So plane etwa die Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld mit den Gemeinden Untermeitingen und Klosterlechfeld die Anschaffung eines Elektroautos für ein Carsharing-Angebot. Und Graben hat seit einigen Wochen einen E-Golf als kommunales Dienstfahrzeug in Betrieb, der von den Nutzern sehr gut angenommen werde.

      Jede der vier Wechselstrom-Ladesäulen verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Sie werden über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Im Rahmen des Förderprogramms errichtet LEW derzeit in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte), darunter 18 Gleichstrom-Schnellladestationen.

       

      Größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region

      „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend. Bei den Wechselstrom-Ladesäulen achten wir darauf, dass sie sich in der Nähe von städtischen und behördlichen Einrichtungen und Geschäften befinden“, sagt LEW-Kommunalbetreuerin Karin Frank. „Bereits heute ist LEW mit fast 200 Ladepunkten in der Region größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur. Dank des Förderprogramms werden wir unser Angebot von öffentlichen Ladepunkten in der Region nochmals deutlich erweitern.“

      Das dazu eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist. „Erneuerbare Energie und Elektromobilität gehören für uns zusammen. Damit können wir den Klimaschutz auch im Verkehrsbereich weiter voranbringen“, sagt Karin Frank.

      Weitere LEW-Ladesäulen im südlichen Landkreis Augsburg gibt es in Bobingen, Kleinaitingen, Königsbrunn (3), Langerringen (2), Schwabmünchen (2) und Wehringen.

       

      Spontanes oder tarifgebundenes Laden möglich

      Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der „innogy eCharge-App“ über Kreditkarte oder Paypal. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder dem „LEW Autostrom Ticket 18“ über ihre Flatrate diese Ladestationen frei nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Darüber hinaus sind die Ladesäulen in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

      Die knapp 60 neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.

       

      Über die LEW-Gruppe

      Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört mehrheitlich zu innogy SE, einem führenden deutschen Energieunternehmen.

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