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      LINDA 2

      Notstromversorgung mit Erneuerbaren

      LINDA 2
      LINDA 2

      Das preisgekrönte Innovationsprojekt LINDA geht in die zweite Runde. In dem auf drei Jahre angelegten Forschungsvorhaben entwickeln LEW Verteilnetz (LVN), LEW Wasserkraft für die Obere Donau Kraftwerke AG (ODK), die Hochschule Augsburg, die TU München sowie weitere Partner die Ergebnisse aus der ersten Projektphase zur Notstromversorgung mit erneuerbaren Energien weiter. Das Projekt gliedert sich in zwei Teilprojekte. 

      1. Teilprojekt: Entwicklung eines neuen Notstromaggregats

      Es soll bei einem Stromausfall ein Ortsnetz so mit Elektrizität versorgen, dass vorhandene Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien weiterhin Strom in das Ortsnetz einspeisen. Bisher werden Notstromaggregate so gefahren, dass sich solche Anlagen vorübergehend abschalten. Mit dem neuen Ansatz könnten die Anlagen zur Deckung des Strombedarfs bei einem Stromausfall beitragen. Im Projekt soll das Dieselaggregat außerdem zusätzlich mit einer Batterie ausgerüstet werden, die überschüssigen Strom speichert und bei Bedarf abgeben kann. So muss weniger Diesel eingesetzt werden beziehungsweise kann so ein Hybrid-Aggregat mit dem gleichen Dieselvorrat länger betrieben werden, entsprechend verbessert sich die CO2-Bilanz. Auch könnten mit so einem Hybrid-Aggregat eventuell mehr Haushalte versorgt werden, als mit einem herkömmlichen. 

      2. Teilprojekt: Automatisierte Notstromversorgung im Inselnetzbetrieb

      Im zweiten Projektstrang werden die im ersten LINDA-Projekt entwickelten Ansätze zur Notstromversorgung weitergeführt. In den bei LINDA 2.0 geplanten Feldtests wird das ODK Wasserkraftwerk Leipheim die Pumpen des Förderwerk Niederstotzingen im Inselnetzbetrieb mit Strom versorgen. Dieser Notstrombetrieb soll möglichst automatisiert und ohne zusätzlichen Personaleinsatz laufen. Hierfür entwickeln die Projektpartner die erforderlichen Programme und Routinen, die dann in mehreren Feldtests erprobt werden 

      In diesem Teilprojekt sollen die Anforderungen an das versorgende Führungskraftwerk in der automatisierten Notstromversorgung herausgearbeitet werden. So könnte die Notstromversorgung per Fernsteuerung gestartet werden, ohne dass Mitarbeiter vor Ort sein müssen. 

      Projektpartner

      Im Projekt LINDA 2.0 engagieren sich neben der Hochschule Augsburg, der TU München, LEW Verteilnetz, LEW Wasserkraft und Obere Donau Kraftwerke AG folgende Projektpartner: 

      • Landeswasserversorgung Stuttgart 
      • KIMA Automatisierung, Gesellschaft für elektronische Steuerungstechnik und Konstruktion mbH  
      • AVS Aggregatebau GmbH 
      • Universitätsklinikum Leipzig AöR 
      • MTU Onside Energy GmbH 
      • Cluster Leistungselektronik 

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