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    23. Januar 2019, Lechwerke AG

    Neue Gleichstrom-Schnellladestation in Pfaffenhausen

    In einer halben Stunde ist der Akku voll: Lechwerke nehmen in Pfaffenhausen erste Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb - Förderung durch „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“

     

    Der Ausbau der Ladestationen für Elektroautos geht auch in Pfaffenhausen weiter. Die Lechwerke (LEW) haben dort heute die erste öffentliche Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb genommen. Sie steht direkt an der B16 in der Mindelheimer Straße 1 und ist eine von insgesamt 18 neuen LEW-Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen, die über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden. Im Rahmen des Förderprogramms hat LEW in den letzten Monaten in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte) errichtet.

    In einer halben Stunde ist der Akku voll: Gemeinsam mit Pfaffenhausens Erstem Bürgermeister Franz Renftle (links) und den Marktgemeinderäten Hanns-Jürgen Schwankhart (2.v.r.) und Michael Ripke (3.v.r.) nehmen LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann (2.v.l.) und LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger (3.v.l.) sowie Friedrich Reiter (rechts) die neue Gleichstrom-Schnellladestation an der B16 in Betrieb.
    In einer halben Stunde ist der Akku voll: Gemeinsam mit Pfaffenhausens Erstem Bürgermeister Franz Renftle (links) und den Marktgemeinderäten Hanns-Jürgen Schwankhart (2.v.r.) und Michael Ripke (3.v.r.) nehmen LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann (2.v.l.) und LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger (3.v.l.) sowie Friedrich Reiter (rechts) die neue Gleichstrom-Schnellladestation an der B16 in Betrieb. (Quelle: LEW / Bernd Feil)

    „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. „Wir sind größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region und Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Mit unseren 270 Ladepunkten liegen wir beim Aufbau der Ladeinfrastruktur in unserer Region voll im Plan. Nun sind die Automobilhersteller am Zug, attraktive und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen. Dann wird sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln.“

     

    Flächenkonzept aus DC-Ladestationen und AC-Ladestationen

    Das eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist.

     

    Idealer Standort an der B16

    Die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Pfaffenhausen steht in der Mindelheimer Straße 1 auf dem Grundstück der Gemeinde. Sie liegt damit direkt an der Schnellstraße B16 und zugleich im Ortszentrum. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Rathaus und mehrere Einkaufsmöglichkeiten. Dank Schnellladetechnologie und einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an der neuen Gleichstrom-Schnellladestation durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist.

    „Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Zukunftsthema, das wir auch als Gemeinde fördern möchten“, sagt Franz Renftle, Erster Bürgermeister von Pfaffenhausen. „Mit der Inbetriebnahme der Schnellladesäule leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz – auch die Attraktivität der Gemeinde können wir dadurch deutlich steigern.“

    Eine weitere öffentliche LEW-Ladestation in Pfaffenhausen gibt es bei der Raiffeisenbank in der Mindelheimer Straße 9. Dabei handelt es sich um eine Wechselstrom(AC)-Ladesäule mit zwei Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Im Landkreis Unterallgäu gibt es weitere öffentliche LEW-Ladesäulen in Babenhausen, Kirchhaslach, Memmingerberg, Ottobeuren, Rammingen, Türkheim und Wolfertschwenden (2) – jeweils AC-Ladesäulen – sowie eine weitere DC-Schnellladesäule in Woringen.

    Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy über Kreditkarte oder Paypal. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder der „LEW Autostrom Monatsflat“ für einen Pauschalpreis diese Ladestation unbegrenzt nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Auch Kunden mit dem Vertrag „LEW Business Autostrom“ können hier vertragsbasiert laden. Darüber hinaus ist die Ladesäule in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

     

    BMVI fördert neue LEW-Ladestationen mit rund 640.000 Euro

    Die rund 60 neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.

     

    Über die LEW-Gruppe
    Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört mehrheitlich zu innogy SE, einem führenden deutschen Energieunternehmen.

    Bildunterschrift (Pressefoto 1): In einer halben Stunde ist der Akku voll: Gemeinsam mit Pfaffenhausens Erstem Bürgermeister Franz Renftle (links) und den Marktgemeinderäten Hanns-Jürgen Schwankhart (2.v.r.) und Michael Ripke (3.v.r.) nehmen LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann (2.v.l.) und LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger (3.v.l.) sowie Friedrich Reiter (rechts) die neue Gleichstrom-Schnellladestation an der B16 in Betrieb.

    Bildunterschrift (Pressefoto 2): Dank Schnellladetechnologie und einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an der neuen Gleichstrom-Schnellladestation durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist.

    Bildnachweis: LEW / Bernd Feil

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