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      21. Juni 2018, Lechwerke AG

      Umfassendes Energiekonzept

      Lechwerke sorgen für nachhaltige Wärme- und Stromerzeugung im neuen DAV-Kletterzentrum in Augsburg

       

      Mit der Eröffnung des neuen Kletterzentrums des Deutschen Alpenvereins (DAV) in Augsburg ging gleichzeitig eine zukunftsweisende und ökologische Versorgung mit Strom und Wärme in Betrieb. Die Lechwerke AG (LEW) hat für die neue Halle ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt, das eine Wärmpumpe und eine Photovoltaikanlage umfasst. Über die Grundwasser-Wärmepumpe wird Energie sehr effizient erzeugt und kann je nach Bedarf für Heizung und Warmwasser genutzt werden. Daneben haben die LEW-Experten auf dem Dach des Kletterleistungszentrums eine Photovoltaikanlage installiert. Der dort erzeugte Strom wird direkt für die Versorgung der Halle genutzt.

      Mitte Juni wurde die neue DAV-Kletterhalle Augsburg offiziell eröffnet. Mit der Eröffnung ging gleichzeitig eine zukunftsweisende und ökologische Versorgung mit Strom und Wärme in Betrieb.
      Mitte Juni wurde die neue DAV-Kletterhalle Augsburg offiziell eröffnet. Mit der Eröffnung ging gleichzeitig eine zukunftsweisende und ökologische Versorgung mit Strom und Wärme in Betrieb. (Quelle: LEW/ Thorsten Franzisi)
      Auf dem Flachdach der Kletterhalle hat LEW eine Photovoltaik-Anlage für den Eigenbedarf des Kletterzentrums installiert. Die Anlage mit einer Fläche von insgesamt 55 Quadratmetern soll pro Jahr etwa 10.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.
      Auf dem Flachdach der Kletterhalle hat LEW eine Photovoltaik-Anlage für den Eigenbedarf des Kletterzentrums installiert. Die Anlage mit einer Fläche von insgesamt 55 Quadratmetern soll pro Jahr etwa 10.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. (Quelle: LEW/ Timian Hopf)

      CO2-neutrale Wärmeerzeugung

      Die Wärmepumpe fördert Wasser aus sechs Metern Tiefe. Aus dem Grundwasser wird gespeicherte Umweltwärme auf niedrigem Temperaturniveau entnommen. In der Wärmepumpe wird das Grundwasser um maximal 5 Grad abkühlt und dann ins Erdreich zurückgepumpt. Mit Hilfe des Kältekreislaufes und des elektrisch angetriebenen Verdichters wird die entnommene Umweltwärme auf ein für die Wärmeversorgung des Gebäudes und die Warmwasserbereitung nutzbares Temperaturniveau gebracht. Mit dem Wärmepumpenkonzept werden gegenüber einer Beheizung mittels einer Gaskesselanlage jährlich rund 57 Tonnen an C02-Emissionen eingespart. Die Wärmeversorgung wurde nicht nur von LEW konzipiert und installiert, das Unternehmen finanzierte auch die Wärmeanlage und betreibt diese ganzjährig. Dadurch entstanden dem DAV keine zusätzlichen Investitionskosten in eine Heizanlage. Das Kletterzentrum bezahlt die verbrauchte Wärme und hat keine weiteren Risiken zu tragen.

       

      „Unser neues Kletterzentrum setzt viele neue Impulse: Es verbindet Breiten- und Spitzensport, bringt junge Menschen zum Klettern und leistet einen Beitrag für die Umwelt und die Schonung der alpinen Natur. Deshalb war uns auch eine nachhaltige Versorgung mit Wärme und Strom sehr wichtig“, sagt DAV-Projektleiter Ferdinand Triller. „Mit der Kompetenz und Erfahrung unseres Energiepartners LEW konnten wir eine maßgeschneiderte Energielösung für unsere ‚Berge in der Stadt‘ entwickeln und umsetzen.“

       

      Photovoltaik-Anlage für den Eigenbedarf

      Neben der CO2-neutralen Wärmeerzeugung vor Ort wird auch die Stromversorgung des DAV-Kletterzentrums klimaschonend betrieben. Auf dem Flachdach der Kletterhalle hat LEW eine Photovoltaik-Anlage für den Eigenbedarf des Kletterzentrums installiert. Die Anlage mit einer Fläche von insgesamt 55 Quadratmetern soll pro Jahr etwa 10.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen. Diese Strommenge würde ausreichen, um drei Durchschnittshaushalte ein Jahr lang mit klimafreundlichem Strom zu versorgen. Der erzeugte Strom wird direkt in der Kletterhalle, in den Büroräumen und im Café genutzt.

       

      Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört mehrheitlich zu innogy SE, einem führenden deutschen Energieunternehmen.

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