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      05. September 2019, Lechwerke AG

      Elektromobilität in Bayerisch-Schwaben nimmt Fahrt auf

       

      Die Zahl der zugelassenen E-Fahrzeuge in der Region hat sich gegenüber 2016 mehr als verdoppelt. Gleichzeitig hat LEW zahlreiche neue Lademöglichkeiten geschaffen.

      Elektromobilität in der Region nimmt Fahrt auf
      LEW betreibt in der Region rund 300 Ladepunkte, die alle mit Strom aus regenerativen Quellen, also CO2-freier Energie, beliefert werden. Darunter sind auch viele Gleichstrom-Schnellladepunkte wie hier in Aichach, an denen der Akku eines Elektroautos besonders schnell aufgeladen werden kann. (Quelle: LEW/ Thorsten Franzisi)

      Rund 3000 Elektrofahrzeuge sind derzeit in Bayerisch-Schwaben zugelassen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch Ende 2016.[i] Auch die Lademöglichkeiten wurden in den letzten Jahren deutlich ausgebaut: Mittlerweile betreiben die Lechwerke (LEW) in Bayerische-Schwaben und angrenzenden Gebieten 146 Ladestationen. Da an den Stationen in der Regel jeweils zwei E-Autos parallel geladen werden können, entspricht das rund 300 Ladepunkten. Darunter sind auch 42 Gleichstrom-Schnellladepunkte, an denen der Akku eines Elektroautos besonders schnell aufgeladen werden kann. Auch die Ladevorgänge nahmen in den letzten Jahren deutlich zu: Während die Lechwerke an ihren Ladepunkten im gesamten Jahr 2016 noch rund 17.600 Ladevorgänge verzeichneten, sind es in diesem Jahr bereits 39.500. Insgesamt wurden die öffentlichen LEW-Ladepunkte bislang mehr als 118.000 Mal genutzt.

       

      Während Ende 2016 noch rund 1.240 Elektroautos auf den Straßen in Bayerisch-Schwaben unterwegs waren, sind mittlerweile rund 3.000 E-Autos zugelassen. Die Zahlen stammen aus einer eigenen Erhebung, für die LEW bei den Landkreisen und kreisfreien Städten angefragt hat. Die meisten E-Autos innerhalb Bayerisch-Schwabens waren Mitte des Jahres im Landkreis Augsburg zugelassen (474).

       

       

      Anzahl der zugelassenen E-Fahrzeuge in Bayerisch-Schwaben

      Ende 2015

      902

      Ende 2016

      1237

      Ende 2017

      1759

      Ende 2018

      2411

      Mitte 2019

      3000

       

      Ladenetz kontinuierlich enger geknüpft

      „Die Zahlen zeigen: Die Elektromobilität in unserer Region nimmt richtig an Fahrt auf. Die Ladevorgänge nehmen zu, die Zulassungszahlen steigen und neue, reichweitenstarke Elektroautos kommen auf den Markt“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. „Wir engagieren uns seit vielen Jahren voller Überzeugung für diese Technologie und haben das Ladenetz kontinuierlich enger geknüpft. Denn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur mit schnellen Lademöglichkeiten ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend. Wir beobachten die Entwicklungen natürlich sehr genau und werden uns gemeinsam mit unseren Partnern auch weiterhin für einen bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur einsetzen.“

      Über das „Bundesprogramms Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat LEW innerhalb der letzten zwölf Monate in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte) errichtet, darunter 18 Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen.

      Dafür hat LEW ein Flächenkonzept entwickelt, das aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) besteht: Während die DC-Ladesäulen gezielt entlang der Autobahnen und Fernstraßen gebaut wurden, um dort ein schnelles Laden zu ermöglichen, finden sich die AC-Säulen häufig an Plätzen, wo die Autos länger stehen, z.B. an P&R-Anlagen sowie in den Zentren von Städten und Gemeinden. Mit den neuen Stromtankstellen hat LEW die Ladeinfrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst.

       

      Rund 300 LEW-Ladepunkte in der Region

      Derzeit betreibt LEW in der gesamten Region rund 300 öffentlich zugängliche Ladepunkte, die alle mit Strom aus regenerativen Quellen, also CO2-freier Energie, beliefert werden. 42 davon sind sogenannte Gleichstrom(DC)-Schnellladepunkte. Dank einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an einer solchen Station durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist. LEW ist damit der größte Betreiber von öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region. Neben dem Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur bietet LEW auch verschiedene Ladelösungen für Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte an. Weitere Infos unter: www.lew.de/fuer-zuhause/e-mobility.

      An allen LEW-Ladestationen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy über Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Alternativ können Kunden mit den unterschiedlichen LEW-Autostrom-Tarifen für einen Pauschalpreis diese Ladestationen unbegrenzt nutzen. Je nach Tarif können auch deutschlandweit rund 3.600 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds genutzt werden. Darüber hinaus sind die Ladesäulen in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

       

      Ladeinfrastruktur in Deutschland gut ausgebaut

      Im Ladesäulenregister des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind derzeit rund 20.650 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte verzeichnet. Damit könnten weit über 400.000 E-Autos regelmäßig laden. Das wären doppelt so viele wie derzeit in Deutschland gemeldet sind.

       

      [i] Die Zulassungszahlen beruhen auf eigener Abfrage bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Stand: 30. Juni 2019. Zum Teil gibt es von den Landkreisen und kreisfreien Städten unterschiedliche Definitionen, was zum Kreis der E-Fahrzeuge gezählt wird (nur Autos oder neben Pkw, Lkw auch Busse, landwirtschaftliche Zugfahrzeuge, Motorräder und sonstige).

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