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      Solarfolie an Gebäudefassaden

      Pilotversuch von LEW & Heliatek

      Solarfolie an Gebäudefassaden
      Solarfolie an Gebäudefassaden

      Solarfolie erschließt neue Potentiale zur Stromerzeugung aus Photovoltaik auf Fassadenwänden: LEW und Heliatek haben gemeinsam einen Pilotversuch auf Getreidesilos gestartet. Das Projekt soll wichtige Erkenntnisse zur Nutzung von PV-Potentialen an Gebäudefassaden liefern.

      Unser Pilotprojekt im Überblick

      Am Getreidesilo der Schneller Mühle in Donauwörth schimmert in rund 20 Metern Höhe ein bläuliches, 230 m2 großes Rechteck. Es handelt sich um eine spezielle Solarfolie von Heliatek aus Dresden. Diese Technologie wird im Rahmen eines Langzeittests erstmals auf rauem Beton, in einer solchen Höhe und auf so großer Fläche untersucht. Die Anlage hat eine Leistung von rund 10 kWp und produziert etwa 6.700 kWh Strom im Jahr. Die Schneller Mühle wird den produzierten Strom für den laufenden Betrieb verwenden.

      Die Ergebnisse der Pilotversuchs fließen in die Heliatek-Produktentwicklung und -optimierung im Hinblick auf den geplanten Start der Serienproduktion im kommenden Jahr. Außerdem versprechen sich LEW und Heliatek Erkenntnisse zu den weiteren Einsatzmöglichkeiten.

       

      Erfahren Sie in diesem kurzen Video mehr über unser Pilotprojekt:

      Straßenschild mit Aufschrift Schneller Mühle.

      Bisherige Erkenntnisse des Pilotprojekts:

      Im Vergleich zu herkömmlichen Solarmodulen ist die Solarfolie, die nun getestet wird, sehr leicht und biegsam. Dadurch kann sie auf unterschiedlichste Fassadenformen und -oberflächen angebracht werden. Anders als bei der kristallinen Solartechnologie, wie sie zum Beispiel in Dachmodulen verwendet wird, verlieren die Folien bei hohen Temperaturen nicht an Leistung. Deshalb benötigen sie auch keinen Lüftungsabstand zur Kühlung, sondern können direkt auf die Fassadenfläche geklebt werden. 

      Aufwand und Kosten für die energetische Aufwertung von Gebäuden ist mit dieser speziellen Solarfolie geringer als bei herkömmlichen Photovoltaik-Modulen.

      Die Folien weisen zudem eine gute Umweltbilanz auf: Sie bestehen aus ultradünnen Schichten organischer, kohlenstoff-basierter Moleküle. Diese werden bei sehr niedrigen Temperaturen auf eine flexible PET-Folie aufgetragen. Dabei werden keine giftigen Stoffe oder Schwermetalle eingesetzt.


      Daten & Fakten zum Pilotprojekt

       

      • 120 HeliaSol®-Solarfilme mit einer Größe von je 6,0 x 0,32 m vertikal auf Betonfassade angebracht
      • rund 230 m2 in rund 20 Meter Höhe
      • rund 10 kWp mit ca. 6.700 kWh jährlicher Erzeugung
      • PV-Module aus ultradünnen Schichten organischer, kohlenstoff-basierter Moleküle auf PET-Folie

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