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    09. September 2019, Lechwerke AG

    Es werde Licht! Jubiläum im ÜWK

    Das ÜWK feiert den 120sten Jahrestag der ersten Stromlieferung nach Krumbach – Aktion auf dem Marktplatz am 16. September ab 9 Uhr

    Historische Aufnahme des Wasserkraftwerks Breitenthal, das am 16.9.1899 Straßenlampen im Krumbach erstmals mit elektrischen Strom zum leuchten brachte.
    Historische Aufnahme des Wasserkraftwerks Breitenthal, das am 16.9.1899 Straßenlampen im Krumbach erstmals mit elektrischen Strom zum leuchten brachte. (Quelle für alle Fotos: ÜWK)

    Der 16. September 1899 markiert eine Zeitenwende in Krumbach: Erstmals erhellten Straßenleuchten mit elektrischer Energie die Straßen des Städtchens. Es war der Beginn der Elektrifizierung von Krumbach und den umliegenden Gemeinden. Der Strom stammte aus dem Wasserkraftwerk Breitenthal, das an diesem Tag erstmals Strom nach Krumbach lieferte. Die ehemalige Sägemühle war von dem Münchner Ingenieur Erwin Bubeck 1897 gekauft und für die Stromerzeugung umgebaut worden. 250 kW Leistung konnte das Kraftwerk aus der Günz erbringen, eine Dampfturbine diente als Reserve.

    Dieses Jubiläum feiert das Überlandwerk Krumbach (ÜWK) mit den Krumbachern am 16. September mit einer besonderen Aktion: Mit einer geschmückten Ape, dem bekannten, dreirädrigen italienischen Kleintransporter, verteilen ÜWK-Mitarbeiter am Montag, den 16. September, ab 9 Uhr auf dem Marktplatz jeweils 120 Brezen, Muffins und Amerikaner an die Krumbacher. Für Kinder gibt es Luftballons und Badeenten.

    Das ÜWK – gestern und heute

    In den Jahren nach der ersten Stromlieferung wurde die Elektrifizierung stetig weiter ausgebaut. Neue Anlagen erhöhten die Leistung des Kraftwerks Breitenthal, außerdem wurde die Riedmühle in Tafertshofen für die Stromerzeugung umgerüstet. Das Kraftwerk Breitenthal gehörte zunächst der Aktiengesellschaft für elektrotechnische Unternehmungen (AGU), aus der später –
    im Jahre 1924 – gemeinsam mit der Stadt Krumbach das Überlandwerk Krumbach gegründet wurde.

    Partner der Region beim Thema Energie

    Als Energieunternehmen für Krumbach und Umgebung ist das ÜWK seitdem fest in der Region verwurzelt und Partner der Kommunen, Unternehmen und Bürger rund ums Thema Energie. Es ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Stadt Krumbach und der Lechwerke (LEW). Seit Beginn der ersten Stromlieferungen wurde das Versorgungsgebiet stetig ausgebaut. Es erstreckt sich heute von Neuburg an der Kammel im Norden bis Babenhausen im Süden und von Breitenthal im Westen bis Edenhausen im Osten. Über die beiden Umspannwerke in Breitenthal und Krumbach versorgt das rund 1.000 Kilometer lange ÜWK-Netz heute täglich mehr als 13.000 Haushalte in 14 mittelschwäbischen Gemeinden mit Strom. Mehr als 2.500 Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien speisen Strom in das ÜWK-Netz ein und decken damit rein rechnerisch zu mehr als 70 Prozent den Strombedarf aller Netzkunden. Als einer
    der letzten Energieversorger in Deutschland betreibt das Überlandwerk Krumbach ein eigenes Elektrofachgeschäft: Im Gebäude an der Bahnhofstraße bietet das ÜWK in Kooperation mit EP hochwertige Produkte namhafter Hersteller. Die ÜWK-Haustechnik bietet Service aus einer Hand – von der Konzeption, über Lieferung bis hin zu Montage und Wartung.

    „Das ÜWK hat eine lange, gemeinsame Geschichte in und mit der Region“, sagt Martin Glink, Geschäftsführer des Überlandwerks Krumbach. „Vom reinen Stromversorger haben wir uns zum Partner bei allen Fragen rund ums Thema Energie entwickelt. Gleichgeblieben ist unsere Verbundenheit mit der Region und den Menschen hier.“

    Stationen der ÜWK-Geschichte

    • 1899: Beginn der Stromlieferungen nach Krumbach am 16.09.1899, Betreiber: Ing. Erwin Bubeck
    • 1924: Die Aktiengesellschaft für elektrotechnische Unternehmungen in München und die Stadt Krumbach gründen gemeinsam das Überlandwerk Krumbach als
      selbstständige Gesellschaft.
    • 1926: Beginn des Strombezugs aus dem Netz der Lech-Elektrizitätswerke AG
    • 1960: Für den Strombezug von LEW wird eine 110/10-kV-Übergabeanlage in Krumbach errichtet.
    • 1972: Kauf des gemeindlichen Elektrizitätswerks Langenhaslach, Neuburg und Edelstetten und Übernahme der Direktversorgung in diesen Gemeinden
    • Seit 1978 ist das ÜWK Teil der LEW-Gruppe.
    • 1984: Umstellung des Mittelspannungsnetzes von 10 kV auf 20 kV
    • 1999: Im 75. Jahr des Bestehens der Gesellschaft überschreitet die nutzbare Stromabgabe 110 Mio. kWh.
    • 2010: Inbetriebnahme der ersten Ladesäule für Elektroautos in Krumbach (zugleich die erste im Landkreis Günzburg)
    • 2012: Erster Batteriespeicher mit Solaranlage und Wärmepumpe in einem Privathaushalt installiert und in Betrieb genommen
    • 2012: Start E-Bike-Vermietung
    • 2018: Erste Gleichstrom-Schnellladestation für E-Autos in unserer Region am ÜWK-Gebäude in Betrieb genommen

    Das Überlandwerk Krumbach ist Stromversorger in der Region Mittelschwaben. Am Standort in Krumbach sind 33 Mitarbeiter beschäftigt. Die gemeinsame Tochtergesellschaft der Lechwerke und der Stadt Krumbach versorgt sowohl Privat- als auch Geschäftskunden mit Strom und bietet ein breites Angebot an modernen Energielösungen und innovativer Haustechnik.

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