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    13. Juli 2017, LEW Verteilnetz GmbH

    Spatenstich für neues Umspannwerk Woringen

    LEW Verteilnetz und Amprion legen Grundstein für sichere Stromversorgung

     

    Vertreter des Übertragungsnetzbetreibers Amprion sowie der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) haben mit einem symbolischen Spatenstich die Arbeiten für den Bau des neuen Umspannwerks südlich von Memmingen beginnen lassen. Auch der Woringer Bürgermeister Volker Müller war bei dem offiziellen Startschuss dabei. „Mit dem neuen Umspannwerk Woringen verbinden wir das regionale Verteilnetz im Unterallgäu nun direkt mit dem europäischen Übertragungsnetz. Die Anlage ist ein wichtiger Grundpfeiler einer zukunftssicheren, effizienten und leistungsfähigen Stromversorgung in der Region“, sagt LVN-Geschäftsführer Theo Schmidtner. Amprion-Projektleiter Jürgen Schuder ergänzt: „Das Unterallgäu produziert häufig mehr Strom aus erneuerbaren Energien als in der Region benötigt wird. Um das ganze Potenzial erneuerbarer Energien zu nutzen und die Versorgungssicherheit weiter zu stärken, brauchen wir eine starke Verbindung zwischen den Netzebenen.“

    Die Grafik zeigt die Lage des Umspannwerks im Gelände: Es entsteht auf einem Areal zwischen Autobahn und Eisenbahnstrecke und orientiert sich damit soweit wie möglich an vorhandener Infrastruktur.
    Die Grafik zeigt die Lage des Umspannwerks im Gelände: Es entsteht auf einem Areal zwischen Autobahn und Eisenbahnstrecke und orientiert sich damit soweit wie möglich an vorhandener Infrastruktur. (Quelle: Amprion GmbH)
    Horst Gläsel vom Amprion-Projektteam, Amprion-Projektsprecherin Nancy Kluth, Andreas Binder vom Tiefbauunternehmen Kutter, Woringens Bürgermeister Volker Müller, LVN-Geschäftsführer Theo Schmidtner und LVN-Projektleiter Andreas Liebau (v.l.n.r.) beim symbolischen Spatenstich auf dem Gelände des künftigen Umspannwerks.
    Horst Gläsel vom Amprion-Projektteam, Amprion-Projektsprecherin Nancy Kluth, Andreas Binder vom Tiefbauunternehmen Kutter, Woringens Bürgermeister Volker Müller, LVN-Geschäftsführer Theo Schmidtner und LVN-Projektleiter Andreas Liebau (v.l.n.r.) beim symbolischen Spatenstich auf dem Gelände des künftigen Umspannwerks.(Quelle: LEW/ Heidi Sanz)

    Amprion und LVN investieren 25 Millionen Euro

    Bisher ist das regionale 110-kV-Hochspannungsverteilnetz im Unterallgäu über die 220-kV-Spannungsebene an das überregionale Übertragungsnetz angebunden. Im Zuge einer europaweiten Standardisierung wird die 220-kV-Ebene zurückgebaut und die bisherige 220-kV-Einspeisestelle in Memmingen Ende 2018 außer Betrieb genommen. Das Umspannwerk besteht aus einem Anlagenteil für die 110-kV-Leitung (LVN) und einem Anlagenteil für die 380-kV-Leitung (Amprion). Es umfasst eine Fläche von knapp vier Hektar. Insgesamt investieren Amprion und LVN rund 25 Millionen Euro in das Vorhaben. Es wird mit einer Gesamtbauzeit von etwa zwei Jahren gerechnet.

     

    Anlieferung des Transformators für Anfang 2018 geplant

    Nachdem in den vergangenen Wochen bereits die Zufahrt ertüchtigt und unter anderem eine Stellfläche für Baufahrzeuge errichtet wurde, steht nun die „heiße Phase“ des Neubauprojektes an: Amprion und LVN errichten die technischen Anlagen, etwa Schaltfelder und Leitungsverbindungen innerhalb des Geländes, sowie zwei Betriebsgebäude. Die Anlieferung des Transformators ist für die erste Jahreshälfte 2018 geplant. Dafür wird von der bestehenden Bahnlinie ein eigenes Anschlussgleis in das Umspannwerk gebaut. Im Rahmen der naturschutz-fachlichen Ausgleichsmaßnahmen werden Büsche und Hecken gepflanzt. Große Flächen mit Schotter bieten Pionierpflanzen einen neuen Lebensraum, der um eine Eidechsenschutzzone entlang der Bahnlinie ergänzt wird.

     

    Eingriffe in Umwelt und Natur werden bestmöglich vermieden

    „Das neue Umspannwerk in Woringen entsteht auf einem Gelände zwischen Autobahn und Eisenbahnstrecke und orientiert sich damit soweit wie möglich an vorhandener Infrastruktur“, sagt Woringens Bürgermeister Volker Müller. „Von daher können wir als Gemeinde hinter dieser Standortwahl stehen.“ 
    Der Standort wurde auch wegen der unmittelbaren Nähe zu bereits vorhanden Stromleitungen ausgewählt, weshalb kaum zusätzlicher Leitungsbau erforderlich ist und Eingriffe in Umwelt und Natur bestmöglich vermieden werden. Voraussichtlich im Herbst 2018 soll das Umspannwerk Woringen dann in Betrieb gehen. 

    Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter: 
    www.lew-verteilnetz.de/projekte

     

    Ansprechpartner für die Medien

    LEW Verteilnetz GmbH
    Ingo Butters
    Pressesprecher
    T +49 821/328-1673
    ingo.butters@lew.de
    www.lew-verteilnetz.de

    Nancy Kluth
    Projektsprecherin
    T +49 231/584912939
    nancy.kluth@amprion.net

     

    Über Amprion
    Die Amprion GmbH ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber 
    in Europa und betreibt mit 11.000 Kilometern das längste 
    Höchstspannungsnetz in Deutschland. Von Niedersachsen bis zu 
    den Alpen werden mehr als 29 Millionen Menschen über das 
    Amprion-Netz versorgt.

     

    Über LEW Verteilnetz GmbH (LVN)
    Die LEW Verteilnetz GmbH sorgt als regionaler Verteilnetzbetreiber für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb des Stromnetzes und gewährleistet einen diskriminierungsfreien Netzzugang. Das Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH umfasst Bayerisch-Schwaben sowie Teile Oberbayerns. Die LEW Verteilnetz GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW)

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