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      22. Mai 2020, Lechwerke AG

      Klimaschutz durch Strom aus erneuerbaren Energien

       

      LEW erweitert Photovoltaik-Freiflächenanlage in Biessenhofen

      • Stromerzeugung auf dem Gelände deckt Jahresbedarf von mehr als 600 Haushalten
      • Schonende Bewirtschaftung mit Schafsherde und ökologische Bepflanzung für Artenschutz
      • Arbeiten erfolgen unter Schutzvorkehrungen 

      Klimaschutz durch Sonnenstrom: LEW erweitert Solaranlage in Biessenhofen.
      Auf dem Gelände des Umspannwerks in Biessenhofen entsteht eine zweite Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 750 Kilowatt peak Leistung. Die beiden Anlagen produzieren zusammen rund 1,6 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom pro Jahr. (Quelle: LEW / Bernd Feil)

      Die Lechwerke (LEW) haben mit dem Bau einer weiteren Photovoltaik(PV)-Freiflächenanlage in Biessenhofen begonnen. Die Anlage hat eine Leistung von rund 750 Kilowatt peak (kWp) und entsteht auf einem Gelände der Lechwerke direkt an der Betriebstelle und dem Umspannwerk. Eine Anlage ähnlicher Größenordnung hat LEW dort bereits 2018 in Betrieb genommen. Die neue Anlage soll die bereits bestehende erweitern. Künftig erzeugen die Anlagen auf einer Gesamtfläche von rund zwei Hektar etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden (kWh)Strom pro Jahr. Rein rechnerisch könnte damit mehr als die Hälfte der Biessenhofener Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

      Bauarbeiten unter Corona-Schutzmaßnahmen im Zeitplan

      Unter Einhaltung geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zur Vermeidung von Corona-Infektionen laufen die Bauarbeiten bisher gemäß Zeitplan: Mitarbeiter von LEW sowie von Partnerfirmen haben in den vergangenen Wochen die Installation der Module vorbereitet. Hierfür wurden auf dem Gelände zunächst Modultische als Unterkonstruktion für die Solarmodule errichtet und Erdarbeiten für die Verlegung der Stromkabel durchgeführt. Nach der Verkabelung der Module mit den Wechselrichtern errichtet LEW Netzservice, ein Tochterunternehmen der Lechwerke, die Transformator- und Übergabestation und schließt die Anlage ans Stromnetz an. Im Sommer soll die Anlage dann in Betrieb gehen und Strom in das Verteilnetz der Region einspeisen.

      „Um die klimapolitischen Ziele zu erreichen, ist ein weiterer Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien notwendig“, sagt Projektleiterin Sigrid del Río. „LEW hat in den vergangenen Jahren zahlreiche eigene Anlagen in Betrieben und sich auch für dieses Jahr mehrere Solar-Projekte vorgenommen. Diese treiben wir auch in der aktuellen Zeit unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen voran. Jedes einzelne ist ein weiterer Schritt beim Umbau unseres Energiesystems.“

      Klimaschutz und Artenschutz Hand in Hand

      Bei seinen Solarprojekten verfolgt LEW einen erweiterten Umweltschutzgedanken: Klimaschutz und Artenschutz sollen Hand in Hand gehen. So wird in Biessenhofen etwa die Wiese unter den Modulen mit Schafen besonders schonend bewirtschaftet. Als Ausgleichsmaßnahmen pflanzt LEW im Herbst zudem eine breite Hecke mit einheimischen Sträuchern und kleinen Bäumen. Diese stellt für Vögel, Kleintiere und Insekten einen erweiterten Lebensraum mit abwechslungsreichen Blüten und Früchten sowie Versteck- und Brutmöglichkeiten dar.

      Mit der Kombination aus extensiver Bewirtschaftung und naturnaher Bepflanzung möchte LEW die Biodiversität auf dem Gelände steigern: „Es können sich mehr Insekten ansiedeln, die wiederum den Vögeln und Kleintieren als Futter dienen. So erzeugt der Solarpark nicht nur saubere Energie, sondern dient auch den Erhalt unserer Natur“, so Sigrid del Río.

      Solarausbau läuft weiter

      In den vergangenen zwei Jahren konnte LEW die Anzahl eigener PV-Anlagen mehr als verdreifachen. Bis Jahresende soll die installierte Leistung eigener Anlagen auf rund 10 Megawatt ansteigen, verteilt auf insgesamt 35 Dach- und Freiflächenanlagen. Rein rechnerisch könnte damit der jährliche Strombedarf von rund 4.000 Haushalten gedeckt werden.

      Weiterer Ausbau der Erneuerbaren notwendig

      Vor Ort erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien kann künftig bilanziell den Bedarf an elektrischer Energie in Bayern decken. Dafür muss die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien allerdings mit einer größeren Dynamik ausgebaut werden als zurzeit. Das hatte zuletzt eine gemeinsame Studie von LEW Verteilnetz mit den Netzbetreibern Bayernwerk Netz GmbH und Main-Donau Netzgesellschaft sowie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. ergeben.

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