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      26. September 2018, Lechwerke AG

      Sonnenstrom für Unternehmen und Verbände: ein ökonomischer und ökologischer Gewinn

      • Lechwerke unterstützen bei Konzeption, schlüsselfertiger Umsetzung sowie bei Betrieb und Wartung
      • schneller Return-on-Invest bei durchgängiger Nutzung des selbst erzeugten Stroms
      • AWO Schwaben setzt auf 80 Prozent Eigenverbrauch

      Zufriedene Gesichter bei strahlendem Sonnenschein (v.l.n.r.): Holger Repenning Leiter AWO-Altenheim Göggingen , Jürgen Popp LEW, Dieter Egger Vorstandsvorsitzender AWO Schwaben und Jürgen Münzer LEW nehmen die PV-Dachanlage am AWO-Standort in Göggingen in Augenschein.
      Zufriedene Gesichter bei strahlendem Sonnenschein (v.l.n.r.): Holger Repenning Leiter AWO-Altenheim Göggingen , Jürgen Popp LEW, Dieter Egger Vorstandsvorsitzender AWO Schwaben und Jürgen Münzer LEW nehmen die PV-Dachanlage am AWO-Standort in Göggingen in Augenschein. (Quelle: LEW / Hochgemuth)

      Unternehmen, Gewerbetreibende oder auch Verbände und Einrichtungen mit mehreren Standorten können von klimafreundlicher Sonnenstromtechnologie wirtschaftlich profitieren. Schließlich sind die Kosten für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) kontinuierlich gesunken. So kann sich bei vollständiger Einspeisung des Solarstroms in das Netz bereits eine Rendite von rund sechs Prozent ergeben. Wird der Strom vom Dach zur Deckung des eigenen Strombedarfs genutzt, steigt die Rentabilität noch mal deutlich an. Dies ist besonders interessant, wenn ein durchgängiger Strombedarf an sieben Tagen die Woche vorliegt – wie etwa bei Pflegeeinrichtungen.

       

      Photovoltaik rechnet sich

      Beispielrechnungen machen deutlich, wie sich für Einrichtungen mit einem hohen Strombedarf und einer geeigneten Dachfläche eine PV-Anlage lohnt. Die Lebensdauer einer PV-Anlage beträgt mindestens 20 Jahre. Die Investition hat sich oft bereits nach acht bis zehn Jahren amortisiert. Und neben dem ökonomischen Faktor zählt auch der ökologische Aspekt: Der Betrieb trägt zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei.

       

      Einfacher geht’s nicht: schlüsselfertiger Sonnenstrom

      Die Lechwerke AG (LEW) haben umfangreiche Expertise beim Thema Photovoltaik und bieten ein komplettes Produkt- und Beratungsportfolio an. Alles beginnt mit einer Potentialanalyse: Zunächst werden der Stromverbrauch sowie die mögliche solare Erzeugung analysiert – falls vorhanden, gleich an verschiedenen Standorten eines Betriebs. „Wir setzen hier ein Energie-Monitoring-System ein, das die Energieflüsse sowie Produktions- und Umweltdaten eines Unternehmens verarbeitet. Anhand dieser Daten ermitteln wir detailliert die Höhe des möglichen Eigenstromverbrauchs einer Anlage“, erklärt Jürgen Münzer, Photovoltaikexperte bei LEW. Auf dieser Basis erstellen die LEW-Experten eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Jetzt kann der Kunde entscheiden: Möchte er eine Anlage kaufen oder lieber pachten? Beauftragt er den Bau der Anlage bei LEW, übernimmt der Energieversorger die schlüsselfertige Projektumsetzung von der Bauabwicklung über die Inbetriebnahme bis hin zur Betriebsführung und zum Monitoring.

      Mittlerweile haben zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen aus unterschiedlichsten Branchen in Bayerisch-Schwaben die Expertise der Lechwerke in Anspruch genommen und PV-Anlagen installiert. Mit einer installierten Gesamtleistung von 10,4 Megawatt peak (MWp) tragen diese Anlagen zum Klimaschutz und zum finanziellen Ertrag bei.

       

      AWO Schwaben setzt auf grünen Strom

      Eine Einrichtung, die bereits seit vielen Jahren auf die Kompetenzen von LEW setzt, ist der Bezirksverband Schwaben e.V. der Arbeiterwohlfahrt (AWO Schwaben). Der Wohlfahrtsverband betreut und pflegt seit 1927 in mittlerweile 100 professionellen Einrichtungen hilfebedürftige Menschen. „Ein ganzheitlicher Ansatz ist Leitgedanke unserer Arbeit. Das bedeutet auch, dass wir bei den Themen nachhaltige Energie und Klimaschutz unseren Beitrag leisten möchten. Dabei spielt die Wirtschaftlichkeit für uns auch eine wichtige Rolle“, so AWO Schwaben-Vorstandsvorsitzender Dieter Egger. „Mit selbstproduziertem Solarstrom erzielen wir einen hohen Autarkiegrad, der die Umwelt schont und sich wirtschaftlich auszahlt.“

       

      Durchgehender Energiebedarf unterstützt Rendite der PV-Anlage

      Zusammen mit LEW baut die AWO Schwaben nun eigene PV-Kapazitäten auf. Was es für den Verband besonders interessant macht: Anders als Industrieunternehmen haben Alten- und Pflegeeinrichtungen an allen Tagen einen hohen Energiebedarf. PV-Anlagen sind für diese Bedürfnisse prädestiniert, denn der auf dem Dach produzierte Sonnenstrom wird auch an Wochenenden benötigt und selbst verbraucht. In einem ersten Schritt wurde nun ein Seniorenheim der AWO in Augsburg-Göggingen mit einer PV-Anlage mit einer Leistung von 76 Kilowatt peak (kWp) ausgerüstet. 85 Prozent der klimaneutralen Solarenergie werden in der Einrichtung direkt verbraucht, der Rest wird ins Netz eingespeist. Damit beträgt die Amortisationszeit – aufgrund der durchgehenden Auslastung – nur etwa neun Jahre.

       

      Ladesäulen für AWO-Einrichtungen

      Neben Sonnenstrom rüstet die AWO übrigens auch ihren Fuhrpark auf E-Mobilität um: Das AWO-Seniorenheim Schwabmünchen verfügt ab sofort über eine Ladebox mit 11 Kilowatt (kW) Leistung. Vor dem AWO-Seniorenzentrum in Neugablonz steht jetzt ebenfalls eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten mit jeweils 11 kW. An dieser Säule werden drei Fahrzeuge abwechselnd mit Strom betankt, mit denen die AWO-Schwaben Essen auf Rädern ausliefert.

       

      Drei Fragen an Dieter Egger, Vorstandsvorsitzender AWO Schwaben, zu Energiekonzept, baulicher und organisatorischer Umsetzung sowie Umgang mit Erlösen aus der PV-Anlage:

       

      Welches Ziel und Konzept verfolgt die AWO Schwaben bei der zukünftigen Energieversorgung hinsichtlich der installierten Photovoltaikdachanlagen?

      Als Arbeiterwohlfahrt sehen wir uns in einer gesamtgesellschaftlichen Verpflichtung. Hinsichtlich kommender Generationen und zum Erhalt der Umwelt leisten wir mit dem Ausbau der Maßnahmen zur Energieeffizienz und der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks unseren Beitrag zum Klimaschutz.

       

      Haben sich durch die Dachanlagen organisatorische und bauliche Konsequenzen für die AWO Schwaben ergeben?

      Gemessen an unserem Ziel, aktiv und beispielhaft zum Klimaschutz beizutragen, war der Aufwand verhältnismäßig gering. Nach der Potentialanalyse durch LEW konnten wir eine Anlage auf ein bestehendes Gebäude anbringen, das genau unseren Anforderungen genügt. Denn unsere Pflegeeinrichtung benötigt sieben Tage die Woche Strom, sodass wir unseren Strom vom Dach größtenteils selbst verbrauchen. Zukünftig werden wir bei Neubauten die Installation einer Photovoltaik-Dachanlage frühzeitig in der Planungsphase berücksichtigen.

       

      Gibt es für die AWO Schwaben als eingetragener Verein Besonderheiten bei den Erlösen/Vergütungen durch die Stromeinspeisung zu beachten?

      Für uns ist es wichtig, einen möglichst hohen Eigenbedarf zu decken, so dass die Einspeisung aus steuerlichen Gründen gering ausfällt. Rein rechnerisch planen wir mit der Anlage auf unserem Seniorenheim Augsburg-Göggingen mit einem voraussichtlichen Eigenverbrauchsanteil von 80 Prozent. Da wir die übrigen 
      10 bis 20 Prozent in das Stromnetz einspeisen und dafür Vergütung nach dem EEG erhalten, erzielen wir – aus Sicht der Finanzverwaltung – Einnahmen aus einer gewerblichen Tätigkeit als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb i. S. des § 15 Abs. 2 EStG in Verbindung mit § 14 AO. Insofern wird die Anlage als steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb angesehen und ist nicht grundsätzlich als gemeinnützig tätige Körperschaft von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit.

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