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      01. Juni 2017, LEW Verteilnetz GmbH

      Mit dem Helikopter für mehr Versorgungssicherheit

      LEW Verteilnetz überprüft bei Leitungsbefliegungen Stromleitungen im Netzgebiet

       

      Die LEW Verteilnetz GmbH (LVN) hat auch in diesem Jahr wieder Leitungsbefliegungen durchgeführt. Dabei wurden diese Woche unter anderem 20-kV-Mittelspannungsleitungen in den Landkreisen Günzburg und Dillingen an der Donau mit einem Helikopter abgeflogen und auf Auffälligkeiten und mögliche Schäden überprüft. Am Montag wurden alle Mittelspannungsleitungen im Bereich der Bezirksstelle Burgau kontrolliert. Am Dienstag flog der Helikopter im Bereich des Überlandwerks Krumbach und am Mittwoch im Bereich der Bezirksstelle Höchstädt.

      Mit dem Helikopter überprüft LVN Auffälligkeiten oder mögliche Schäden an den Stromleitungen - wie hier im Bereich des Überlandwerks Krumbach.
      Mit dem Helikopter überprüft LVN Auffälligkeiten oder mögliche Schäden an den Stromleitungen - wie hier im Bereich des Überlandwerks Krumbach. (Quelle: LEW / Heidi Sanz)

      Die Leitungsbefliegungen führt LVN im regelmäßigen Turnus durch. Dafür chartert der Netzbetreiber einen Hubschrauber inklusive Pilot. Dieser führt dann gemeinsam mit zwei Leitungsexperten der LVN die Kontrollflüge durch.

       

      Der Helikopter fliegt langsam mit rund 20 bis 30 Stundenkilometern parallel zur Stromleitung, während ein LVN-Mitarbeiter die Masten und die Leiterseile begutachtet. Sein Kollege an Bord erhält über einen Laptop mit GPS-Ortung den genauen Standpunkt, um die Masten exakt zu benennen und notiert Auffälligkeiten oder Schäden. Neben möglichen Schäden an Masten, Isolatoren und Leiterseilen werden beispielsweise auch Vogelnester an kritischen Stellen, Baumannäherungen, Spechtlöcher oder Gegenstände in den Stromleitungen (z.B. Luftballons oder Drachenschnüre) notiert. Im Nachgang werden die festgestellten Probleme gezielt behoben.

       

      Alle 110-kV-Hochspannungstrassen der LVN mit einer Gesamtlänge von rund 870 Kilometern werden im Zweijahresrhythmus mit dem Helikopter beflogen. In den Jahren dazwischen gehen LVN-Mitarbeiter die Leitungen zu Fuß ab und kontrollieren Masten und Leiterseile vom Boden aus. In diesem Jahr findet diese Begehung im Zeitraum zwischen Juli und September statt. Im Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers Amprion kontrolliert LVN jedes Jahr außerdem die 220-kV-Höchstspannungsleitungen zwischen Oberottmarshausen und Vöhringen, Honsolgen und Memmingen, Memmingen und Vöhringen und Memmingen und Kempten Au.

       

      Die engmaschigen Kontrollen zahlen auf die hohe Versorgungssicherheit im Netzgebiet ein: Potentielle Störungsursachen können so frühzeitig erkannt und beseitigt werden.

       

      250 Millionen Euro für die regionale Netzinfrastruktur

      Für Ausbau und Erneuerung der Netzinfrastruktur werden enorme Summe eingesetzt: So sind, stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt, allein für die Jahre 2017, 2018 und 2019 Investitionen in Höhe von insgesamt rund 250 Millionen Euro in die regionale Netzinfrastruktur geplant.

      Die Anstrengungen zahlen sich aus. Der so genannte SAIDI-Wert belegt, dass LVN eine hohe Versorgungszuverlässigkeit bietet. Im vergangenen Jahr war jeder Kunde im Netzgebiet aufgrund ungeplanter Versorgungsunterbrechungen durchschnittlich nur rund zehn Minuten ohne Strom – das sind drei Minuten weniger als im Vorjahr. Der SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index) wird jährlich bundesweit von jedem Netzbetreiber erhoben. Er bezeichnet die durchschnittliche Unterbrechungsdauer in Minuten pro Jahr eines Netzkunden.

       

      Die LEW Verteilnetz GmbH sorgt als regionaler Verteilnetzbetreiber für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb des Stromnetzes und gewährleistet einen diskriminierungsfreien Netzzugang. Das Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH umfasst Bayerisch-Schwaben sowie Teile Oberbayerns. Die LEW Verteilnetz GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW).
      Weitere Informationen unter www.lew-verteilnetz.de

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