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    07. Dezember 2018, Lechwerke AG

    Neue Gleichstrom-Schnellladestation in Landsberg

    In einer halben Stunde ist der Akku voll: Lechwerke nehmen in Landsberg erste Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb – Förderung über „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“

     

    Der Ausbau der Ladestationen für Elektroautos geht auch in Landsberg weiter. Die Lechwerke (LEW) haben dort am Donnerstag die erste öffentliche Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb genommen. Sie steht vor dem Gebäude der Elektrizitätswerke Landsberg GmbH (EWL), einem Tochterunternehmen der Lechwerke, in der Sandauer Straße 254 und ist eine von insgesamt 18 neuen LEW-Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen, die über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden. Im Rahmen des Förderprogramms hat LEW in diesem Jahr in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte) errichtet.

    In 30 Minuten ist der Akku voll: EWL-Geschäftsführer Matthias Schwanitz (2.v.r.) und die LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus (links) und Hubert Schlee (rechts) nehmen gemeinsam mit Peter Ditsch, stellvertretender Landrat des Landkreises Landsberg, die neue Gleichstrom-Schnellladestation vor dem EWL-Gebäude in Landsberg in Betrieb.
    In 30 Minuten ist der Akku voll: EWL-Geschäftsführer Matthias Schwanitz (2.v.r.) und die LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus (links) und Hubert Schlee (rechts) nehmen gemeinsam mit Peter Ditsch, stellvertretender Landrat des Landkreises Landsberg, die neue Gleichstrom-Schnellladestation vor dem EWL-Gebäude in Landsberg in Betrieb. (Quelle: LEW / Julian Leitenstorfer)

    „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, sagt EWL-Geschäftsführer Matthias Schwanitz. „Mit 270 Ladepunkten ist LEW größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region und damit Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Diese Kompetenz und Erfahrung nutzen wir als LEW-Tochterunternehmen. Zwischen A96 und B17 gelegen ist Landsberg ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Region und deshalb ein idealer Standort für eine Gleichstrom-Schnellladestation.“

     

    Flächenkonzept aus DC-Ladestationen und AC-Ladestationen

    Das dazu eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist.

     

    Dank neuester Schnellladetechnologie in 30 Minuten aufgetankt

    Die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Landsberg steht am Elektrizitätswerk Landsberg (EWL) in der Sandauer Straße 254 und ersetzt die Wechselstrom-Ladesäule, die dort bislang zur Verfügung stand. In der Nähe befinden sich zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Gastronomiebetriebe und weitere öffentliche Einrichtungen. Dank Schnellladetechnologie und einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an der neuen Gleichstrom-Schnellladestation durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist.

    „Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Peter Ditsch, stellvertretender Landrat des Landkreises Landsberg. „Eine solche Schnellladesäule, wie sie hier in Betrieb geht, steigert auch die Attraktivität unseres Landkreises.“

    Die Ladestation steht auf dem Grundstück des EWL. Die Finanzierung übernahm LEW mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

    Eine weitere öffentliche LEW-Ladestation in Landsberg steht bereits seit 2011 beim Autohaus Sattler in der Graf-Zeppelin-Straße 1. Dabei handelt es sich um eine Wechselstrom(AC)-Ladesäule mit zwei Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Weitere LEW-Ladesäulen im Landkreis Landsberg gibt es in Apfeldorf, Fuchstal, Igling, Obermeitingen (2), Unterdießen und Weil.

     

    An LEW-Ladesäulen unkompliziert bezahlen

    Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy über Kreditkarte oder Paypal. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder der „LEW Autostrom Monatsflat“ für einen Pauschalpreis diese Ladestation unbegrenzt nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Auch Kunden mit dem Vertrag „LEW Business Autostrom“ können hier vertragsbasiert laden. Darüber hinaus ist die Ladesäule in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

     

    BMVI fördert neue LEW-Ladestationen mit rund 640.000 Euro

    Die rund 60 neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.

     

    Über EWL und die LEW-Gruppe
    Das Elektrizitätswerk Landsberg hat seinen Sitz in Landsberg am Lech und ist Landsbergs führendes Energieversorgungsunternehmen. Das Unternehmen ist im Strom- und Gasvertrieb aktiv und betreibt das Wasserkraftwerk am Mühlbach. EWL ist ein Tochterunternehmen der Lechwerke AG. Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört mehrheitlich zu innogy SE, einem führenden deutschen Energieunternehmen.

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