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    27. März 2019, Lechwerke AG

    Neue Gleichstrom-Schnellladestation in Steingaden

    Förderung durch „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“

    Der Ausbau der Ladestationen für Elektroautos geht auch in Steingaden weiter. Die Lechwerke (LEW) haben dort am Dienstag die erste öffentliche Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb genommen. Sie steht auf dem Parkplatz in der Kissinger Straße und ist eine von insgesamt 18 neuen LEW-Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen, die über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden. Im Rahmen des Förderprogramms hat LEW in den vergangenen Monaten in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte) errichtet.

    Markus Schweiger, Leiter der LEW-Betriebsstelle Schongau, Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle und LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger (v.l.n.r.) starten gleich den ersten Ladevorgang.
    Markus Schweiger, Leiter der LEW-Betriebsstelle Schongau, Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle und LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger (v.l.n.r.) starten gleich den ersten Ladevorgang. (Quelle: Bernd Feil / LEW)

    „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, sagt LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger. „Wir sind größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region und Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Mit unseren 270 Ladepunkten liegen wir beim Aufbau der Ladeinfrastruktur in unserer Region voll im Plan. Nun sind die Automobilhersteller am Zug, attraktive und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen. Dann wird sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln.“

     

    Bedarfsorientiertes Fläckenkonzept

    Das eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist.

    Die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Steingaden steht auf dem Parkplatz in der Kissinger Straße. Sie liegt damit direkt an der Schnellstraße B17 und zugleich mitten im Ortszentrum. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Rathaus und mehrere Einkaufsmöglichkeiten. Dank Schnellladetechnologie und einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an der neuen Gleichstrom-Schnellladestation durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist.

    „Wir freuen uns, dass wir mitten in unserem historischen Ortskern so eine moderne Schnellladesäule in Betrieb nehmen können“, sagt Xaver Wörle, Erster Bürgermeister von Steingaden. „Trotz unserer großartigen Historie dürfen wir nämlich die Zukunft nicht vergessen. Elektromobilität ist dabei ein wichtiges Thema, das wir auch als Gemeinde fördern möchten.“
    Im Landkreis Weilheim-Schongau gibt es fünf weitere öffentliche LEW-Ladesäulen: eine in Hohenpeißenberg und vier in Schongau. Eine der Schongauer Stromtankstellen ist ebenfalls eine DC-Schnellladesäule, bei den anderen handelt es sich jeweils um eine Wechselstrom(AC)-Ladesäule mit zwei Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt.

     

    Eingebunden in das größte deutsche Roaming-Netzwerk

    Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy über Kreditkarte oder Paypal. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder der „LEW Autostrom Monatsflat“ für einen Pauschalpreis diese Ladestation unbegrenzt nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Auch Kunden mit dem Vertrag „LEW Business Autostrom“ können hier vertragsbasiert laden. Darüber hinaus ist die Ladesäule in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

     

    Förderung durch Verkehrsministerium

    Die rund 60 neuen Ladesäulen, die LEW in den vergangenen Monaten in der gesamten Region in Betrieb genommen hat, kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.

     

    Über die LEW-Gruppe:
    Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört mehrheitlich zu innogy SE, einem führenden deutschen Energieunternehmen.

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