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    29. August 2016, LEW TelNet GmbH

    Hochzuverlässiger Datenhafen in der Region – LEW TelNet erweitert Rechenzentrum

    Kunden profitieren von TÜV SÜD zertifizierter Infrastruktur und Betriebsprozessen – Kapazität für bis zu 100 Serverschränke

     

    Der regionale Datenspezialist LEW TelNet hat sein Augsburger Rechenzentrum erweitert und die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal erhöht: Ab sofort ist auf mehr als 600 Quadratmetern Platz für 100 Serverschränke. Jeder Serverschrank ist mehrfach an die Stromversorgung und an das Datennetz mit einer Übertragungskapazität von bis zu 10 GBit/s angebunden. Für die IT-Systeme stehen bis zu 11 kVA Leistungsaufnahme zur Verfügung. Wichtig für noch mehr Sicherheit: Der Aufstellort für Kunden-Server ist nun in zwei separate Brandabschnitte unterteilt. Ein umfassendes Sicherheitskonzept gewährleistet zudem einen hochverfügbaren und ausfallsicheren Betrieb.

    Auf mehr als 600 Quadratmetern bietet das Rechenzentrum von LEW TelNet Kapazität für bis zu 100 Serverschränke und TüV SÜD zertifizierte Sicherheit.
    Auf mehr als 600 Quadratmetern bietet das Rechenzentrum von LEW TelNet Kapazität für bis zu 100 Serverschränke und TüV SÜD zertifizierte Sicherheit. (Quelle: LEW TelNet / Stetter)

    Unternehmen, Behörden und Gewerbetreibende können die professionelle Rechenzentrums-Infrastruktur von LEW TelNet nutzen, ohne selbst hohe Investitionskosten tragen zu müssen: Im Colocation-Service mieten sie Serverschränke oder einzelne Höheneinheiten an. So können die Kunden Kosten ihrer IT-Systeme reduzieren und dennoch einen hochverfügbaren Betrieb garantieren. Auf Wunsch übernimmt LEW TelNet die Bereitstellung, die Installation und die Wartung der Systeme.

     

    Mit dem Konzept der „Regional-Cloud“ bieten die Neusässer Datenspezialisten zusätzlich eine sichere und besonders flexible Möglichkeit, Rechenleistung und Speicherplatz der LEW TelNet Rechenzentrums-Umgebung zu nutzen. Das Besondere dabei: Während andere Cloud-Anbieter in der Regel Serverfarmen rund um den Globus einsetzen, werden bei der „Regional-Cloud“ von LEW TelNet sowohl die Verarbeitung als auch die Speicherung der Daten vor Ort garantiert.

     

    Einer der Mieter im LEW TelNet Rechenzentrum ist die BMF Media Information Technology GmbH (BMF). Das Unternehmen entwickelt und betreibt spezialisierte Shop-Systeme und 3D-Medien für die Reifen- und Felgenbranche. „Ein Serverausfall würde für unsere Kunden sehr schnell sehr teuer werden. Unsere Softwareprodukte müssen daher absolut sicher und verlässlich zur Verfügung stehen“, so BMF Geschäftsführer Stefan Klein. „Als Mieter im LEW TelNet Rechenzentrum laufen unsere Systeme unter optimalen Bedingungen“. Aktuell hat BMF im Augsburger Colocation-Rechenzentrum fünf komplette Racks (Serverschränke) angemietet. Der Online-Dienstleister hat dort seine eigenen Server und Systeme installiert. Zusätzlich nutzt BMF noch drei leistungsstarke Datenbank-Server auf Mietbasis sowie ein von den LEW TelNet-Spezialisten betreutes Firewall-System.

     

    „Dass IT-Systeme und Datenbanken reibungslos funktionieren, ist für nahezu jedes Unternehmen heute erfolgsentscheidend. Unser Rechenzentrum gewährleistet Zuverlässigkeit und Systemverfügbarkeit auf höchstem Niveau. Darauf können sich die Kunden der LEW TelNet verlassen und sich somit ganz auf ihr Kerngeschäft fokussieren“, sagt LEW TelNet Geschäftsführer Johannes Stepperger.

     

    Schutz gegen Stromausfall bietet eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit zusätzlicher Absicherung über zwei Netz-Ersatz-Anlagen mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt. Im gesamten Rechenzentrum gewährleistet die ebenfalls redundant ausgeführte Klimaanlage optimale Betriebsbedingungen. Zu den Sicherheitseinrichtungen zählen unter anderem auch die separate Fehlerstromüberwachung an jedem Serverschrank und ein Blitzschutzsystem mit Schutzklasse 1 bis zum einzelnen Server-System. Die Brandschutzmaßnahmen reichen von der Aufteilung des Rechenzentrums in verschiedene Brandabschnitte über Brandfrühesterkennung bis zu einer Löschgasanlage. Schutz vor unberechtigtem Zugriff auf die Kundensysteme bietet die 24-Stunden-Überwachung mit mehr als 50 Videokameras, die mehrstufige personalisierte Zutrittskontrolle zu den Räumen des Rechenzentrums, ein erweiterter baulicher Einbruchschutz und eine Einbruchmeldeanlage.

     

    Infrastruktur, Sicherheitseinrichtungen und Betriebsabläufe sind im bisherigen Rechenzentrum bereits nach dem Standard „TÜV SÜD zertifiziertes Rechenzentrum“ geprüft. Die hohen Standards bei Infrastruktur und Betriebsprozessen sind damit auch offiziell nachgewiesen. Für den erweiterten, neuen Bereich ist LEW TelNet aktuell in der Umsetzung dieser Zertifizierung.

     

    Mit dem eigenen rund 2.500 Kilometer langen Glasfasernetz in Bayerisch-Schwaben und Teilen Oberbayerns und rund 150 Breitbandprojekten ist LEW TelNet der größte regionale Netzbetreiber zwischen Donauwörth und Schongau. Neben zukunftssicheren Breitbandkonzepten bietet LEW TelNet für Unternehmen auch ein breites Dienstleistungsportfolio in den Bereichen IT-Sicherheit, Rechenzentrum, Standortvernetzung, Netzwerk, Telefonie und mobiles Arbeiten. Das Tochterunternehmen der Lechwerke AG beschäftigt rund 100 Mitarbeiter.
    Weitere Informationen unter https://www.lewtelnet.de/

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