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    01. April 2019, Lechwerke AG

    Offizieller Abschluss des Bundesförderprogramms Ladeinfrastruktur im LEW-Gebiet

     

    Lechwerke nehmen in Kaufering erste Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb 

    Offizielle Inbetriebnahme der DC-Ladesäule in Kaufering.
    LEW-Vorstand Norbert Schürmann, Marketing-Leiter Sebastian Kremer vom Filmpalast und Kauferings Erste Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler (v.l.n.r.) nehmen die Schnellladestation offiziell in Betrieb. (Quelle: Christina Bleier /LEW)

    Der Ausbau der Ladestationen für Elektroautos geht auch in Kaufering weiter. Die Lechwerke (LEW) haben dort am Samstag die erste öffentliche Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb genommen. Sie steht am Filmpalast in der Viktor-Frankl-Straße und ist eine von insgesamt 18 neuen LEW-Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen, die über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden. Mit ihr schließen die Lechwerke das Bundesförderprogramm in ihrem Gebiet offiziell ab. Im Rahmen des Förderprogramms hat LEW in den vergangenen Monaten in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte) errichtet.
    „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. „Wir sind größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region und Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Mit unseren 270 Ladepunkten liegen wir beim Aufbau der Ladeinfrastruktur in unserer Region voll im Plan. Nun sind die Automobilhersteller am Zug, attraktive und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen. Dann wird sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln.“

    Bedarfsgerechtes Flächenkonzept

    Das eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist.
    Die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Kaufering steht am Filmpalast in der Viktor-Frankl-Straße 7 – in Bahnhofsnähe und nur wenige Minuten von der B17 entfernt. „Während des Kinobesuchs das Elektroauto laden – diesen Service können wir nun unseren Gästen anbieten, denn auch unter den Kinobesuchern sind immer mehr Elektroautofahrer“, sagt Hermann Huber, Geschäftsführer des Filmpalasts Kaufering. Dank Schnellladetechnologie und einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an der neuen Gleichstrom-Schnellladestation durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist.
    „Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Zukunftsthema“, sagt Bärbel Wagener-Bühler, Erste Bürgermeisterin von Kaufering. „Wir sind selbst zum Teil schon elektrisch und damit klimafreundlich unterwegs, denn wir haben fünf kommunale Elektroautos in unserem Fuhrpark. Doch die Ladeinfrastruktur spielt eine ganz entscheidende Rolle. Über die LEW-Schnellladesäule freuen wir uns sehr, sie ist eine große Bereicherung für die Stadt.“
    Im Landkreis Landsberg am Lech gibt es weitere öffentliche LEW-Ladestationen in Apfeldorf, Fuchstal, Igling, Landsberg (2), Obermeitingen (2), Unterdießen und Weil. Eine der beiden Landsberger Stromtankstellen ist ebenfalls eine DC-Schnellladesäule, bei den anderen handelt es sich jeweils um eine Wechselstrom(AC)-Ladesäule mit zwei Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt.

    Zugang zum Roaming-Netzwerk mit mehr als 4.000 Ladepunkten

    Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy über Kreditkarte oder Paypal. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder der „LEW Autostrom Monatsflat“ für einen Pauschalpreis diese Ladestation unbegrenzt nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Auch Kunden mit dem Vertrag „LEW Business Autostrom“ können hier vertragsbasiert laden. Darüber hinaus ist die Ladesäule in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.
    Die rund 60 neuen Ladesäulen kosteten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und wurden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.


    Über die LEW-Gruppe
    Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört mehrheitlich zu innogy SE, einem führenden deutschen Energieunternehmen.

     

     

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