Wohnungssuche

Viel Konkurrenz, wenig Angebot: Die Suche nach einer Wohnung kann sehr mühsam und auch frustrierend sein – vor allem preiswerte Wohnungen in guter Lage sind schnell weg. Doch mit ein paar guten Tipps zur Wohnungssuche kann jeder seine Chancen auf die perfekte Wohnung und die Zusage des Vermieters erhöhen:

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1. Tipp: Gute Vorbereitung und Kompromisse machen:

Bei der Wohnungssuche gilt: Vorbereitung ist das halbe Leben. Daher sollten Mieter sich bereits vor der eigentlichen Suche bewusst werden, was sie für Anforderungen haben und was sie bereit sind dafür zu zahlen. Möchte ich möglichst ruhig wohnen oder zentral? Muss die Wohnung einen Balkon haben? Sind meine Wünsche bei meinem festgesetzten Budget realistisch? Hier gilt: Mieter sollten sich darauf einstellen, ihre Erwartungen herunterschrauben zu müssen und bereit sein, Kompromisse einzugehen. Wer ein wenig flexibel ist, kann schneller fündig werden.

Eine Liste mit Wunschkriterien, geordnet nach individueller Präferenz rundet eine gute Vorbereitung ab. Sie hilft, die Suche passgenau einzugrenzen und lässt dennoch genügend Spielraum.

2. Tipp: Mehrere Suchkanäle nutzen und die Trefferquote erhöhen

Sind alle Vorbereitungen getroffen, kann die Suche starten. Mundpropaganda, Zeitungsanzeigen, Immobilienportale oder auch auf eBay-Kleinanzeigen; Suchende haben viele Möglichkeiten, ihre Traumwohnung zu finden. Wer gut vernetzt ist, kann mit viel Glück über Hörensagen eine Wohnung unter der Hand ergattern, schon bevor sie inseriert wird.

Die einfachste Möglichkeit, ein umfangreiches Angebot an Wohnungsangeboten zu erkunden, ist heute die Suche in Immobilienportalen wie immowelt.de oder immoscout.de. Hier lassen sich in der Suchmaske zahlreiche Einschränkungen eingeben z.B. Mietpreis, Quadratmeterzahl, aber auch gewünschte Ausstattungsmerkmale wie Balkon, Keller oder Stellplatz.

Statt tagtäglich alle Kanäle nach neuen Wohnungsangeboten abzugrasen, können hier auch individuelle Suchanfragen hinterlegt werden, so dass man schnell und und einfach immer die aktuellsten Angebote erhält.

3. Tipp: Die richtige Kontaktaufnahme

Irgendwann passiert es: Die entdeckte Wohnung klingt vielversprechend, noch dazu ist die Lage ideal und der Preis stimmt. Dann ist es jetzt an der Zeit für einen Besichtigungstermin.

Um einen Termin für die Traumimmobilie zu ergattern, müssen Interessenten mit Vermietern in Kontakt treten. Hier sollten Suchende berücksichtigen, dass Vermieter häufig täglich sehr viele Anfragen bekommen. Punkten kann daher, wer bereits bei der ersten Anfrage die wichtigsten Informationen mitliefert und freundlich ist. Denn die Kontaktaufnahme ist der erste Eindruck und dieser sollte durchwegs positiv ausfallen. Mit einer vollständigen Anfrage können Suchende daher ihre Chancen auf eine Rückmeldung vom Vermieter erhöhen. Diese sollte, egal ob schriftlich oder mündlich, folgende Aspekte beinhalten:

  • Korrekte Anrede des richtigen Ansprechpartners verwenden, allgemeine Floskeln wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ lieber vermeiden
  • Konkrete Immobilie kurz benennen
  • Persönlichen Anliegen beschreiben
  • Bitte um Terminvorschlag zur Besichtigung oder um Anruf
  • Vollständigen Namen und Kontaktdaten angeben
  • Wer sich von der Masse besonders hervorhaben möchte, kann ein kurzes Motivationsschreiben mit (freiwilligen) Angaben zur eigenen Person (z.B. Beruf, Gehalt, voraussichtliche Mietdauer) beifügen

4. Tipp: Punkten beim Besichtigungstermin und beim Vermieter

Ist die Kontaktaufnahme geglückt und ein Termin zur Besichtigung der Traumwohnung vereinbart, steigt die Vorfreude.

Der erste Eindruck zählt – wer gut vorbereitet zum Besichtigungstermin erscheint, ist dem Traum von neuen vier Wänden schon ein gutes Stück näher gerückt. Um die eigenen Chancen zu erhöhen, können Interessenten natürlich etwas nachhelfen. Pünktlichkeit, ein gepflegten Äußeres sowie ordentliche Kleidung gelten als selbstverständlich. Das oberste Gebot bei der Besichtigung ist aber ein Mindestmaß an Höflichkeit und Anstand. Was Vermieter weniger mögen, sind Bewerber mit großem Gefolge, die kein ruhiges Gespräch gestatten oder nicht offen kommunizieren. Dazu gehört auch, offen mitzuteilen, wenn etwas nicht gefällt.

Was definitiv hilft, ist ein Ass im Ärmel zu haben: Beliebt bei Vermietern ist die sogenannte Bewerbermappe, die in kompakter Form Unterlagen wie einen Steckbrief, ein Motivationsschreiben, eine Selbstauskunft, eine Schufa-Auskunft und letzte Gehaltsabrechnungen enthält. Die Bewerbermappe ist zwar freiwillig, symbolisiert jedoch bereits bei der Besichtigung ernsthaftes Interesse und kann so die Chancen auf einen Zuschlag erhöhen.

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