Die Idee der energieflexiblen Fabrik

Kooperation der LEW mit der SGL Group: energieflexible Fabrik


Der Umstieg auf erneuerbare Energien erfordert auch ein Umdenken für flexible Lösungen zur Stromnutzung. Denn die Erzeugung von Energie aus Sonne oder Wind unterliegt wetterbedingten Schwankungen. Deshalb sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, den Verbrauch flexibler zu gestalten. Die Lechwerke setzen in Kooperation mit der SGL Group die Idee der energieflexiblen Fabrik um und leisten so einen weiteren Beitrag für die Energieversorgung der Zukunft.

 

Im Rahmen des Projekts nutzen die Lechwerke flexible Lasten von SGL Carbon in Meitingen zur Vermarktung auf den Regelenergiemärkten. Die Produktion der Graphit-Komponenten der SGL Group ist sehr stromintensiv, lässt sich aber flexibel steuern und kann somit zur Stabilisierung des Stromnetzes eingesetzt werden. Die Lechwerke vermarkten die „Stromnachfrage auf Abruf“ und stellen täglich die zur Verfügung stehende Flexibilität auf der bundesweiten Auktionsplattform der Stromnetzbetreiber ein. Als Minutenreserve kann die Last so ein mögliches Überangebot an Strom im Netz ausgleichen.

Das Pilotprojekt steht unter dem Schirm des Verbundsprojekts FOREnergy. Ziel dieser Innovationskooperation von Wissenschaftlern und Industrieunternehmen ist, die Idee der energieflexiblen Fabrik in die Praxis zu bringen. Die Projektpartner entwickeln neue Lösungen und Methoden zur flexiblen Steuerung des Energiebedarfs in der Produktion.

Link zur Pressemitteilung vom 19.09.2014

Weitere Informationen zur Regelenergievermarktung von LEW