LEW verdoppelt öffentliche Ladesäulen

E-Mobility-Offensive in der Region: Wir bauen rund 60 neue Ladestationen

„Mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums können wir der Elektromobilität in der Region einen weiteren, enormen Schub verleihen“, sagt Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. Die Investitionen werden über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Nachdem wir im vergangenen Jahr den positiven Förderbescheid erhalten haben, sind wir jetzt in die Umsetzung gestartet und haben die ersten neuen Ladestationen mit Unterstützung des Förderprogramms aufgebaut.

Rund 60 neue Ladesäulen

Derzeit errichten wir in der gesamten Region Bayerisch-Schwaben insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte). Dazu haben wir ein Flächenkonzept entwickelt, das aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten besteht. Bislang betreiben wir rund 75 Ladesäulen. Rund 60 weitere Stationen  kommen derzeit dazu, darunter auch 18 Gleichstrom-Schnellladesäulen, mit denen Elektroautos in weniger als einer halben Stunde wieder geladen werden können. Die Standorte der neuen und bestehenden Ladesäulen finden Sie hier im PDF zum Download.

Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist. Die Ladestationen sind für jedermann zugänglich. E-Auto-Fahrer können an den Ladesäulen mit und ohne LEW-Vertrag laden. Mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder dem „LEW Autostromticket 18“ können Kunden beispielsweise rund 4.900 Ladepunkte von LEW und des innogy-Ladeverbunds frei nutzen. Die Verträge funktionieren ähnlich wie eine Flatrate. Wer sein E-Auto spontan, ohne Vertrag laden möchte, kann an diesen Ladestationen auch direkt via App bezahlen. Mit der „innogy eCharge-App“ ist eine Bezahlung über Kreditkarte oder Paypal möglich. Geschäftskunden können die Ladestationen über den Vertrag LEW Business Autostrom AC 17 nutzen.

Die Ladesäulen werden in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und können somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

Förderung durch das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur

Die knapp 60 neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

„Seit vielen Jahren bringen wir mit der Elektromobilität die Energiewende auf die Straße und engagieren uns für den Aufbau von Ladestationen in der Region. Denn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Technologie ganz entscheidend“, unterstreicht Norbert Schürmann. „Erneuerbare Energie und Elektromobilität gehören für uns zusammen. Damit können wir den Klimaschutz auch im Verkehrsbereich weiter voranbringen.“