Wir verdoppeln die Anzahl unserer Ladestationen

LEW verdoppelt öffentliche Ladesäulen

„Mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums können wir nun der Elektromobilität in der Region einen weiteren, enormen Schub verleihen“, sagt Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. Die Investitionen werden über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Dafür wurde nun der positive Förderbescheid erstellt.  

Bis zu 68 neue Ladesäulen

2018 wollen wir die Anzahl der LEW-Ladestationen für Elektroautos in der Region Bayerisch-Schwaben verdoppeln. Dazu haben wir ein Flächenkonzept entwickelt. Bislang betreiben wir rund 65 Ladesäulen. Nun sollen weitere 68 Stationen dazu kommen, darunter auch 19 Gleichstrom-Schnellladesäulen, mit denen Elektroautos in weniger als einer halben Stunde wieder geladen werden können. Die Standorte der neuen und bestehenden Ladesäulen finden Sie hier im PDF zum Download.

Die Ladestationen sind für jedermann zugänglich. E-Auto-Fahrer können an den Ladesäulen mit und ohne LEW-Vertrag laden. Mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder dem „LEW Autostromticket 18“ können Kunden beispielsweise mehr als 3.000 öffentliche Ladestationen von LEW und des innogy-Ladeverbunds frei nutzen. Die Verträge funktionieren ähnlich wie eine Flatrate. Wer sein E-Auto spontan, ohne Vertrag laden möchte, kann an diesen Ladestation auch direkt via App bezahlen. Mit der „innogy eCharge-App“ ist eine Bezahlung über Kreditkarte oder Paypal möglich. Geschäftskunden können die Ladestationen über den Vertrag LEW Business Autostrom AC 17 nutzen.

Die Ladesäulen werden in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden.

Förderung durch das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur

Die 68 neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 2 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt rund 720.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Förderanträge konnten ab dem 1. März gestellt werden.

„Seit vielen Jahren bringen wir mit der Elektromobilität die Energiewende auf die Straße und engagieren uns für den Aufbau von Ladestationen in der Region. Denn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Technologie ganz entscheidend“, unterstreicht Norbert Schürmann. „Erneuerbare Energie und Elektromobilität gehören für uns zusammen. Damit können wir den Klimaschutz auch im Verkehrsbereich weiter voranbringen."