Sauberer Strom per Gesetz
Warum wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingeführt?
Das EEG wurde vor zehn Jahren verabschiedet, um den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung zu erhöhen – und zwar bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent. Danach soll er weiter steigen.
Was genau besagt das EEG?
Es legt fest, dass erneuerbare Energie vorrangig abgenommen, übertragen und verteilt wird. Mit anderen Worten: Sauberer Strom hat Vorfahrt. Zudem besagt es, dass die Anlagenbetreiber Anspruch auf eine Vergütung haben. Wer zum Beispiel beabsichtigt, Solarstrom ins Netz einzuspeisen, bekommt dafür seit 1. Oktober 2010 bis zu 33 Cent pro Kilowattstunde. Der Vergütungssatz, der im Jahr der Inbetriebnahme gilt, wird 20 Jahre lang garantiert.
Für Neuanlagen wird dieser Satz aber jährlich neu festgelegt. Er sinkt kontinuierlich, da die Anlagen langfristig ohne Hilfe am Markt bestehen sollen. Man geht davon aus, dass die Technik immer besser wird, so dass die Kosten sinken.
Wie wirkt sich die Vergütung auf den Strompreis aus?
Weil die Anlagenbetreiber eine Vergütung erhalten, entstehen Kosten. Sie werden auf die Kunden umgelegt. Diese EEG-Umlage ist im Vergleich zum Vorjahr um 85 Prozent gestiegen. Im Jahr 2010 liegt sie bei 2,047 Cent pro Kilowattstunde; das macht bei einem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch von 2500 kWh rund 9 Prozent des Strompreises aus. Ab 1. Januar 2011 wird die EEG-Umlage 3,53 Cent pro Kilowattstunde betragen.
Warum steigt die EEG-Umlage?
Die Höhe der Umlage ergibt sich im Wesentlichen aus der Differenz zwischen dem Beschaffungspreis für herkömmlichen Strom und der durchschnittlichen
EEG-Vergütung. Wenn diese Differenz steigt, muss auch die Umlage steigen. In letzter Zeit sind mehr Photovoltaikanlagen ans Netz gegangen als erwartet.
Auch bei der Stromgewinnung aus Biomasse gab es eine Steigerung. Beide Erzeugungsarten werden hoch vergütet; höher etwa als Windenergie. Daher war die Umlage zu niedrig angesetzt.
Wie entwickelt sie sich in Zukunft?
Das zu prognostizieren, ist nicht einfach. Die Umlage wird zunächst weiter steigen. In Folge der technischen Verbesserung der EEG-Anlagen und der damit einhergehenden schrittweisen Reduzierung der EEG-Förderung wird sie in wenigen Jahren aber ihr Maximum erreicht haben und wieder sinken – da sind sich die Experten einig. Sie wird eine immer geringere Rolle spielen. Regenerative Energie wird ohne Förderung wettbewerbsfähig sein.
Das EEG wurde vor zehn Jahren verabschiedet, um den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung zu erhöhen – und zwar bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent. Danach soll er weiter steigen.
Was genau besagt das EEG?
Es legt fest, dass erneuerbare Energie vorrangig abgenommen, übertragen und verteilt wird. Mit anderen Worten: Sauberer Strom hat Vorfahrt. Zudem besagt es, dass die Anlagenbetreiber Anspruch auf eine Vergütung haben. Wer zum Beispiel beabsichtigt, Solarstrom ins Netz einzuspeisen, bekommt dafür seit 1. Oktober 2010 bis zu 33 Cent pro Kilowattstunde. Der Vergütungssatz, der im Jahr der Inbetriebnahme gilt, wird 20 Jahre lang garantiert.
Für Neuanlagen wird dieser Satz aber jährlich neu festgelegt. Er sinkt kontinuierlich, da die Anlagen langfristig ohne Hilfe am Markt bestehen sollen. Man geht davon aus, dass die Technik immer besser wird, so dass die Kosten sinken.
Wie wirkt sich die Vergütung auf den Strompreis aus?
Weil die Anlagenbetreiber eine Vergütung erhalten, entstehen Kosten. Sie werden auf die Kunden umgelegt. Diese EEG-Umlage ist im Vergleich zum Vorjahr um 85 Prozent gestiegen. Im Jahr 2010 liegt sie bei 2,047 Cent pro Kilowattstunde; das macht bei einem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch von 2500 kWh rund 9 Prozent des Strompreises aus. Ab 1. Januar 2011 wird die EEG-Umlage 3,53 Cent pro Kilowattstunde betragen.
Warum steigt die EEG-Umlage?
Die Höhe der Umlage ergibt sich im Wesentlichen aus der Differenz zwischen dem Beschaffungspreis für herkömmlichen Strom und der durchschnittlichen
EEG-Vergütung. Wenn diese Differenz steigt, muss auch die Umlage steigen. In letzter Zeit sind mehr Photovoltaikanlagen ans Netz gegangen als erwartet.
Auch bei der Stromgewinnung aus Biomasse gab es eine Steigerung. Beide Erzeugungsarten werden hoch vergütet; höher etwa als Windenergie. Daher war die Umlage zu niedrig angesetzt.
Wie entwickelt sie sich in Zukunft?
Das zu prognostizieren, ist nicht einfach. Die Umlage wird zunächst weiter steigen. In Folge der technischen Verbesserung der EEG-Anlagen und der damit einhergehenden schrittweisen Reduzierung der EEG-Förderung wird sie in wenigen Jahren aber ihr Maximum erreicht haben und wieder sinken – da sind sich die Experten einig. Sie wird eine immer geringere Rolle spielen. Regenerative Energie wird ohne Förderung wettbewerbsfähig sein.
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