Neues Breitbandnetz in Günzburg in Betrieb
Mit Höchstgeschwindigkeit auf die Datenautobahn – Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s
Gestern ist das neue Breitbandnetz in den Günzburger Stadtteilen Nornheim und Leinheim offiziell in Betrieb gegangen: Gerhard Jauernig, Oberbürgermeister der Stadt Günzburg, Dr. Markus Litpher, Vorstandsmitglied der Lechwerke, Johannes Stepperger, Geschäftsführer von LEW TelNet, und Anton Schneid, Leiter der M-net Niederlassung Ulm, läuteten dabei das neue Internet-Zeitalter symbolisch ein. Die technische Inbetriebnahme erfolgte bereits Ende Mai. Seitdem stehen den Haushalten und Gewerbetreibenden in den Ausbaugebieten Internetanschlüsse mit einer Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung.
Durch den Einsatz der Glasfasertechnologie werden besonders hohe Bandbreiten von derzeit bis zu 50 Mbit/s möglich – ein Vielfaches dessen, was ein Standard-DSL-Anschluss oder Funklösungen zu leisten vermögen. Bisher konnte man in den beiden Stadtteilen nur mit geringen Bandbreiten online gehen. Anders als bei anderen Infrastrukturen wie beispielsweise auch der neuen Mobilfunktechnologie stehen diese hohen Bandbreiten pro Anschluss stabil zur Verfügung – unabhängig davon, wie viele Anwender parallel Daten aus dem Internet herunter- oder hochladen.
„Die Inbetriebnahme des neuen Breitbandnetzes in Nornheim und Leinheim ist für unsere Stadt ein wichtiger Schritt in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Eine leistungsstarke Breitbandanbindung ist für Unternehmen, Selbstständige aber auch für viele Privathaushalte heute entscheidend bei der Standortauswahl“, sagte Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. „Mit dem neuen Breitbandnetz verfügen wir in den beiden Stadtteilen über eine zukunftssichere Infrastruktur und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Region.“
Die Arbeiten für das Breitbandnetz starteten letztes Jahr im Oktober und wurden im Mai 2012 abgeschlossen. Über die neue Infrastruktur können im Erschließungsgebiet nun rund 500 Privathaushalte und etwa 30 Gewerbetreibende hochmoderne Kommunikationsanschlüsse nutzen und von sehr hohen Bandbreiten profitieren.
Basis des Netzes sind rund fünfeinhalb Kilometer neue Glasfaser- und Kupferleitungen, die das Telekommunikationsunternehmen LEW TelNet verlegt hat. Sie verbinden an verschiedenen Punkten im Ausbaugebiet die vorhandenen Telefonleitungen mit dem Breitbandnetz von LEW TelNet. Die neuen hochmodernen Telefon- und Internetanschlüsse für die Kunden werden von dem regional führenden Telefon- und Internetanbieter M-net bereitgestellt. An den für das neue Netz notwendigen Investitionen haben sich neben den beiden Unternehmen auch die Stadt Günzburg sowie der Freistaat Bayern beteiligt.
„Wir setzen in Bayerisch-Schwaben und Teilen Oberbayerns aktuell 53 Breitbandprojekte um, von denen mit der Inbetriebnahme hier in Günzburg 32 in Betrieb sind. Insgesamt bringen wir rund 39.000 Privathaushalte sowie etwa 5.000 Gewerbetreibende und Unternehmen mit höchsten Bandbreiten ins Internet“, sagte Dr. Markus Litpher, Vorstandsmitglied der Lechwerke. „Damit stärken wir die wirtschaftliche Basis der Region und legen den Grundstein für einen weiteren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur bis zu einzelnen Gebäuden.“
M-net stellt die Lösung Surf&Fon-Flat Regio, die standardmäßig einen Telefon- und VDSL-Internetanschluss mit einer Internet- sowie Telefon-Flatrate ins dt. Festnetz umfasst, ab 34,90 Euro monatlich für den Verbraucher bereit. Die hohen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50Mbit/s ermöglichen dem Anwender die komfortable Nutzung bandbreitenintensiver multimedialer digitaler Anwendungen wie beispielsweise Video-on-Demand oder Online-Gaming. Auch für Gewerbebetriebe bietet M-net zielgruppenspezifische Breitband-Internetlösungen an. „Die Bürgerinnen und Bürger – und natürlich die Gewerbetreibenden – im Ausbaugebiet verfügen nun über Internetzugangsmöglichkeiten, wie sie nicht mal in vielen Städten Deutschlands vorhanden sind“, erklärte Anton Schneid, Leiter der M-net Niederlassung Ulm. „Der Übergang vom digitalen Feldweg direkt auf die digitale Autobahn ist für die beiden Günzburger Stadtteile Nornheim und Leinheim ab sofort Realität.“
Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-9060902.
M-net wird auch anderen Internetanbietern bei Bedarf einen diskriminierungsfreien Zugang in das VDSL-Netz in Nornheim und Leinheim ermöglichen.
LEW TelNet ist mit einem eigenen Nachrichtennetz in Bayerisch-Schwaben und angrenzenden Gebieten sowie einem breiten Dienstleistungsportfolio einer der führenden Anbieter für Datenkommunikation in der Region. Das Tochterunternehmen der Lechwerke AG beschäftigt rund 80 Mitarbeiter. LEW TelNet bietet Unternehmenskunden neben Breitband-Internet-Zugängen Dienstleistungen in den Bereichen IT-Sicherheit, Rechenzentrum, Standortvernetzung, Netzwerk, Telefonie und mobiles Arbeiten. Kommunen bietet LEW TelNet Konzepte zum nachhaltigen Breitbandausbau.
Die M-net Telekommunikations GmbH versorgt große Teile Bayerns sowie den Großraum Ulm mit zukunftssicherer Kommunikationstechnologie. Das Portfolio ist dabei auf alle Kommunikationsbedürfnisse von Geschäfts- und Privatkunden ausgerichtet und reicht von Sprach- und Datendiensten auf Festnetz sowie Mobilfunk-Basis über komplexe Standortvernetzungen bis hin zur Bereitstellung eines quantitativ und qualitativ breiten nationalen und internationalen Radio- und TV-/HDTV-Angebots. In den nächsten Jahren investiert das rund 700 Mitarbeiter zählende Unternehmen mehrere 100 Mio. Euro in glasfaserbasierte Breitbandnetze in München, Augsburg und Erlangen sowie weiteren bayerischen Städten. Die 1996 gegründete M-net zählt aktuell rund 230.000 Kunden. Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Umsatz von etwa 179 Mio. Euro erzielt. Weitere Informationen unter www.m-net.de.
Bildunterschrift: Günzburgs Breitbandpatin Daniela Rossmanith, Dr. Markus Litpher, Vorstandsmitglied der Lechwerke, Gerhard Jauernig, Oberbürgermeister der Stadt Günzburg, Anton Schneid, Leiter der M-net Niederlassung Ulm, Johannes Stepperger, Geschäftsführer von LEW TelNet, und Günzburgs 2. Bürgermeister Anton Gollmitzer nahmen das neue Breitbandnetz mit einem symbolischen Knopfdruck offiziell in Betrieb.
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