Waschen und sparen
Die Zeiten des Waschbretts sind vorbei. Mit der modernen Technik hat auch die Waschmaschine Einzug in unser Leben gehalten. Damit Sie nicht mehr Energie und Wasser verbrauchen als nötig, beachten Sie folgende Hinweise:
- Das Energielabel, mit dem die Hersteller ihre Geräte kennzeichnen, gibt Aufschluss über Strom- und Wasserverbrauch und macht Angaben zur Wasch- und Schleuderwirkung.
- Wenn das Waschprogramm optimal auf die verschmutzte Wäsche abgestimmt ist, vermeiden Sie einen zu hohen Wasser- und Energieverbrauch. Eine ausreichende Programmausstattung ist die Grundlage.
- Schießen Sie nicht mit Kanonen auf Spatzen: Nutzen Sie auch niedrige Temperaturen und Sparprogramme. Zum effektiven und hygienischen Wäsche-reinigen reichen häufig 60 Grad Celsius.
- Schalten Sie die Vorwäsche nur in Ausnahmefällen ein, zum Beispiel bei stark verschmutzter Berufskleidung. Den Waschgang "Kochwäsche" sollten Sie nur für Kranken- oder Säuglingswäsche verwenden sowie jedes dritte bis fünfte Mal für Weißwäsche.
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Wenn möglich, sollten Sie Flecken vor dem Waschgang gezielt behandeln. So kommen Sie mit einer niedrigeren Temperatur aus. Waschen Sie immer, je nach Textilart, mit optimal gefüllter Wäschetrommel. Das 1/2-Programm wäscht zwar die halbe Wäschemenge, Energie- und Wasserverbrauch reduzieren sich aber nicht um die Hälfte. Dieses Ungleichgewicht bleibt auch bei der Mengenautomatik bestehen.
- Ein Anschluss der Waschmaschine an die zentrale Warmwasserversorgung ist nur mit speziellen Geräten möglich (Kalt- und Warmwasserzulauf). Ein Warmwasseranschluss ist vor allem bei der Nutzung regenerativer Energien, beispielsweise bei der Verwendung einer Wärmepumpe, sinnvoll.