Lechwerke AG

Sparsam kochen und backen


Energiespartipps
Der Stromverbrauch von Elektroherden hat sich seit 1978 um 18 Prozent verringert. Mit dazu beigetragen haben zum Beispiel die verbesserte Wärmedämmung von Backöfen und schnell aufglühende Kochstellen. Die richtige Nutzung hilft außerdem, Strom zu sparen.

Die Kochstelle

  • Verwenden Sie Töpfe und Pfannen mit ebenen, 3-5 Millimeter starken Böden, damit eine Wärmeübertragung ohne große Wärmeverluste gewährleistet ist. Wählen Sie das Kochgeschirr passend zur Kochstellengröße. Bei zu kleinem Kochgeschirr geht Energie verloren.
  • Garen Sie die Speisen, besonders Kartoffeln und Gemüse, mit möglichst wenig Wasser: Für vier Portionen Kartoffeln reicht beispielsweise eine Tasse Wasser. Das spart nicht nur Energie, sondern schont auch die Vitamine. Garen Sie wann immer möglich mit geschlossenem Deckel. Seien Sie kein "Topfgucker", damit vergeuden Sie Energie.
  • Bereiten Sie nach Möglichkeit größere Mengen auf einmal zu, und frieren Sie einen Teil davon ein. Wenn Sie gefrorene Speisen rechtzeitig aus dem Gefrierfach nehmen, haben Sie Zeit und Strom gespart.
  • Nutzen Sie die Nachwärme der Kochstellen: Beim Garen von Kartoffeln können Sie die Kochstelle 5-10 Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten.
  • Setzen Sie bei Gerichten mit langer Gardauer einen Schnellkochtopf ein. Er spart bis zu 30 Prozent Energie und bis zu 50 Prozent Zeit. Bei kleinen Mengen arbeitet die Mikrowelle sparsamer.
  • Saubere Kochstellen und Topfböden sind wichtig für eine optimale Wärmeübertragung. Spezielle Funktionen wie das Kochen von Wasser, Kaffee oder Eiern lassen sich mit passenden Kleingeräten am sparsamsten erledigen.
  • Einige neue Elektroherde sind im Energiesparen ganz groß. Manche Glaskeramikkochfelder haben z. B. unter der Glaskeramik liegende Sensoren. Sie erkennen die Topfgröße automatisch und beheizen ausschließlich den Topf.

Der Backofen

  • Backöfen müssen Sie nur dann vorheizen, wenn Sie empfindliches Gargut, etwa Biskuits, geformte Teige wie Brot oder Kleingebäck in die Röhre schieben. Wenn Sie beispielsweise beim Backen eines Rührkuchens auf das Vorheizen verzichten, sparen Sie etwa 17 Prozent Strom.
  • Nutzen Sie den Platz im Backofen sinnvoll: Überlegen Sie sich beispielsweise, ob Sie neben Ihrer Auflaufform noch einen Kuchen unterbringen können. In Umluftherden können Sie bis zu vier Ebenen gleichzeitig nutzen. Umluft statt Ober- und Unterhitze spart Energie. Konkret: Bei gleicher Gardauer können Sie mit Umluft Temperaturen wählen, die um 20-25 Grad Celsius niedriger liegen als bei Ober- und Unterhitze.
  • Der Backofen lohnt sich nur für große Stücke. Braten unter 2 kg bereiten Sie energiesparender auf dem Herd zu. Öffnen Sie die Backofentüre nicht ohne Grund. Nutzen Sie die Nachwärme. Schalten Sie den Backofen etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit ab.
  • Achten Sie beim Neukauf auf Details, die einen sparsamen Einsatz des neuen Geräts erleichtern. Besonders geeignet sind Öfen mit kombinierter Ausstattung. So können Sie Ihr Gargut mit dem besten Beheizungssystem garen. Bei Backöfen mit integrierter Mikrowelle kann der Kombinationsbetrieb sparsamer sein.

Suche